Glocken Bad Wildungen (KB) Stadtkirche - Einläuten Orgelkonzert
Автор: dpa Linden
Загружено: 2025-09-09
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Reiseklänge (97) – Kreis Waldeck-Frankenberg (KB)
Einläuten eines Orgelkonzerts am Donnerstag um 16 Uhr mit drei von fünf Läuteglocken der evangelisch-lutherischen Stadtkirche in Bad Wildungen, eine Kur- und Kleinstadt im hessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg. Danach sind ab 4:49 min./sek. noch die 17-Uhr-Viertelstunden- und Stundenschläge zu hören. Ab 5:09 ist ein älteres Foto vom Turm der Stadtkirche zu sehen, wie dieser vor der notwendigen Renovierung des Mauerwerks ausgesehen hatte.
Der Glockenaufzeichner hatte sich gerade in einer der Gassen in der Nähe der Stadtkirche zu einer Pause von der körperlich anstrengenden Erkundung der historischen und sehenswerten Altstadt auf ein Mäuerchen niedergelassen und lauschte den Hammerschlägen der Handwerker am eingerüsteten und mit Netzen versehenden Turms der genannten Kirche, als unverhofft von dort das Geläut von gleich drei Glocken begannen. Nach Ende des Geläuts wurde natürlich gleich der Grund des Geläuts erkundet und kein hochzeitlich geschmücktes Auto vor der Kirche stand und zuhause sich dank Internets herausstellte, das also das zu dieser Zeit angesetzte Orgelkonzert am Donnerstagnachmittag mit der dort befindlichen großen 43-Register-Pfeifenorgel eingeläutet worden war. Für die mitlesenden Orgelfreunde hier: In dieser Orgel befinden sich neben Registern mit den bekannten Fußlagen auch ein paar Register mit seltenen Fußlagen wie 1 1/7´, 8/9´, 6 2/5´, 4 4/7´.
Zur Geschichte und Beschreibung der Kirche: Die Kirche steht auf dem höchsten Punkt des Stadthügels. Die Terrasse, auf der das Gebäude steht, wird von Bruchsteinmauern gestützt. Der Baubeginn der gotischen Hallenkirche der hessischen Schule war um 1300. Städtische Baumeister hatten die Bauleitung, sie wurden von der Bürgerschaft jährlich gewählt. Der Hochaltar wurde 1306 geweiht. Das Langhaus stammt aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Der weithin ortsbildprägende Turm war ursprünglich mit einem Spitzhelm über vier Steingiebeln bekrönt. Seine Obergeschosse wurden 1489 vollendet. Nach der Reformation wurde die Kirche protestantisch. Die heutige Welsche Haube wurde von 1809 bis 1811 von Theodor Escher aufgesetzt. Die Seitenschiffe des dreischiffigen Langhauses zu vier Jochen sind etwas größer, als die halbe Mittelschiffbreite. Das Mittelschiff und der Chor mit 5/8-Schluss befinden sich unter einem Dach.
Die Seitenschiffe sind mit quergestellten Satteldächern mit Steingiebeln gedeckt. An der Südseite des Chores befindet sich eine kapellenartige, dreieckige Erweiterung. Der Raum (heute Sakristei) zwischen dieser und dem südlichen Seitenschiff wurde vermutlich im 14. Jahrhundert durch eine Wand geschlossen. In einer Nische an der Außenseite steht ein Schmerzensmann vom 15. Jahrhundert. Die alte Sakristei befindet sich an der Nordseite des Chores. Wanddienste im Chor und schlanke Rundpfeiler im Langhaus tragen die Kreuzgewölbe. In den Seitenschiffen wurden sie auf die Kapitellzone gesetzt, um eine Stelzung der Gewölbe zu vermeiden.
Die Geismarsche Grabkapelle entstand von 1483 bis 1505, sie steht an der Nordseite des Turmes. Sie diente als Grablege. Die 24 dort aufgestellten Särge wurden 1962 in die fürstlich-waldeckische Grabkapelle überführt, seit 1993 dient der Raum als Andachtskapelle.
Vom ursprünglichen Geläut haben sich laut „Glockenlandschaft Thüringen“ drei Glocken erhalten, nämlich die Betglocke (Glocke 2 mit es1, 1578 von Joachim Koels, Warburg gegossen), die Uhrschlagsglocke (g1, 1513 von Hans Kortrog, Homberg) und das kleine Feuerglöckchen. Das Feuerglöckchen hängt heute in der Friedenskirche in Bad Wildungen. Vier weitere Glocken mussten im Zweiten Weltkrieg abgegeben werden. Als Ersatz und Erweiterung wurde 1952 drei neue Glocken von der Gießerei Gebrüder Rincker in Sinn gegossen (f1, as1, b1). Allerdings war das Ergebnis nicht ganz zufriedenstellend und 1958 wurde im Zuge des Gusses der großen Glocke 1 auch Glocke 3 und 5 nochmal neu gegossen. So befinden sich heute im Turm sechs Glocken, wovon fünf als Läuteglocken das Geläut bilden. Die sechste Glocke ist eine starr aufgehängte Uhrschlagsglocke für die Viertelstunden und wurde in einer verkürzten Rippe 1513 gegossen. Der Uhrschlag erfolgt mit den Viertelstundenschlägen auf der Schlagglocke (g1), mit den Stundenschlägen auf Glocke 3 (f1). Eine Besonderheit sind die Betschläge auf Glocke 2. Diese erfolgen von Montag bis Samstag um 7, 12 und 19 Uhr mit jeweils drei mal drei Schlägen vor dem Betläuten.
Das Vollgeläut dieser Kirche ist hier im Rahmen einer Turmaufnahme von Glockenkanal „Glockenlandschaft Thüringen“ zu hören:
• Bad Wildungen (D), Die Glocken der ev. Sta...
(Benutzte Quellen: Wikipedia / YT-Kanal „Glockenlandschaft Thüringen“)
Aufgenommen am 3. April 2025 mit einem ZOOM H1 Handy Recorder und mit eigenen Fotos + 1 runtergeladenes Foto aus dem Internet ergänzt.
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