AKW Lubmin: 16 Jahre Stromerzeugung - 50 Jahre Rückbau | NDR Info
Автор: NDR Info
Загружено: 2025-10-26
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Ein halbes Jahrhundert Arbeit
Im Mai 2006 wird der letzte Kernbrennstoff aus Block 3 des Kernkraftwerks Lubmin in das benachbarte Zwischenlager transportiert. Elf Jahre zuvor hatte der Rückbau des stillgelegten Atommeilers am Greifswalder Bodden begonnen. Die optimistischen Prognosen damals: 2012 soll das DDR-größte Kernkraftwerk, das im Juli 1974 seinen Leistungsbetrieb aufgenommen hatte und 1990 wegen Sicherheitsbedenken vom Netz genommen worden war, komplett bis zur "Grünen Wiese" zurückgebaut sein. Die Gesamtkosten wurden auf drei bis fünf Milliarden Euro geschätzt.
Rückbau Mitte der 2040er Jahre abgeschlossen?
Die Erwartungen haben sich nicht erfüllt. Im Jahr 2025 - also 30 Jahre nach der Genehmigung des Rückbaukonzeptes - steckt das bundeseigene Entsorgungswerk für Nuklearanlagen (EWN) als Eigentümer noch immer in der Dekontamination und der Demontage der Gebäude. "Wir sind jetzt gerade dabei, die Planungen zu überarbeiten, gehen aktuell davon aus, dass wir Mitte der 2040er Jahre hier mit dem Rückbau fertig sind am Standort", sagt der Kaufmännische Geschäftsführer Markus Lindner. Eine ernüchternde Bilanz.
Lubmin als Blaupause für AKW-Rückbau
In Lubmin begann der Rückbau vor 30 Jahren. Die Demontage des KKWs gilt als Blaupause für den Rückbau von Atomkraftwerken in Deutschland, deren Betreiber sich ambitionierte Zeitpläne gesetzt haben. Man sei im Austausch, sagt EWN-Chef Lindner. Das Thema der Gebäudedekontamination werde auch die Standorte der privaten Energieversorger beschäftigen. Jedes zusätzliche Jahr für den Rückbau kostet in Lubmin rund 120 Millionen Euro. "Ich gehe derzeit davon aus, dass wir so zwischen zehn und elf Milliarden Gesamtkosten für das Gesamtprojekt hier in Lubmin benötigen werden", sagt Lindner. Das Rückbauziel "Grüne Wiese" ist jetzt für Mitte der 2040er Jahre angesetzt. Damit würde der Rückbau 50 Jahre dauern - für 16 Jahre Stromerzeugung.
#NDRInfo #Atomkraft #Kernkraftwerk #Strom
00:00 Darum ist der Rückbau des AKW Lubmin besonders schwierig
00:40 Radioaktive Abwässer drangen jahrelang ins Mauerwerk
00:56 Firma hofft seit 12 Jahren auf Genehmigung zum Abriss
01:14 Interview Markus Lindner, Entsorgungswerk für Nuklearanlagen
01:34 Die Demontage des Kernkraftwerks Lubmin startete schon 1995
01:58 Ein weiteres Problem - Zwischenlager an Kapazitätsgrenze
02:05 Radioaktives Endlager noch im Bau
02:29 Ein Rückblick in die Vergangenheit
Foto Thumb: NDR
EWN GmbH
► Sind die in Lubmin gelagerten Castor-Behälter noch dicht? Dem gehen jetzt Experten im Entsorgungswerk für Nuklearanlagen EWN auf den Grund. Die Ergebnisse erfahrt ihr hier: https://www.ndr.de/nachrichten/meckle...
► Das Kernkraftwerk "Bruno Leuschner" in Lubmin galt bei Inbetriebnahme am 12. Juli 1974 als hochmoderner DDR-Zukunftsbetrieb. Anders als im Westen hielten die meisten Menschen die Atomenergie damals für sicher. Eine Reportage zu dem Thema seht ihr hier: https://www.ndr.de/geschichte/schaupl...
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