LICHTENSTEIG: (CH - SG) Geläute der Pfarrkirche St. Gallus
Автор: Niklausglocke
Загружено: 2025-10-16
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Zum heutigen Gallustag erklingt das Geläut der gleichnamigen Pfarrkirche St. Gallus in Lichtensteig im Toggenburg, Kanton St. Gallen.
Stimmung: Gis° H° dis' fis' gis' h'
Giesser: Emil Eschmann, Rickenbach b. Wil
Gussjahr: 1968 (1) / 1969 (2-6)
Die Kirche St. Gallus besitzt ein sechsstimmiges Geläute, das sowohl auf die Glocken der evangelischen Kirche von Lichtensteig als auch auf die beiden nahe gelegenen Geläute der Reformierten Kirche Wattwil und der katholischen Kirche St. Felix und Regula Wattwil abgestimmt ist. Die 6 Glocken haben ein Gesamtgewicht von 11,5 Tonnen und erklingen in der Tonfolge Gis° – h° – dis' – fis' – gis' – h'. Gegossen wurden sie durch die Glockengiesserei Eschmann, Rickenbach b. Wil SG und besitzen den charakteristischen herben «Eschmann-Klang». Die grösste Glocke wurde 1968 gegossen und war Eschmanns 500. Glocke, die Glocken 2–6 wurden 1969 gegossen.
Die Glocken der Vorgängerkirche waren nicht aus Bronze, sondern aus Stahl und waren vom Bochumer Verein 1868 hergestellt worden. Die alte grosse Glocke besitzt nicht die damals üblichen einfachen Ringe, sondern trägt eine fein gearbeitete Weintrauben-Verzierung am Wolm. 1987 wurde sie entrostet, verzinkt und antikpatiniert und steht seitdem mit ihrem Gewicht von 1800 Kilogramm vor der heutigen Pfarrkirche. Sie trägt die Inschrift: «Aus Welt und Zeit – zur Ewigkeit! In Tod und Leben – Gott ergeben! Gloria in excelsis deo!»
Der Architekt bezog in die äussere Gestalt der Kirche St. Gallus die Lage der Kirche auf einem exponierten Hügel oberhalb des historischen Städtchens und dem Bezug zum angrenzenden Friedhof des Ortes mit ein. Dadurch entstand ein markanter Kirchturm, in dessen Inneren nicht nur die Glockenstube untergebracht ist, sondern auf drei Etagen auch Räumlichkeiten für das Pfarreileben. Um den Kirchturm gruppieren sich zum einen die Kirche, zum anderen das Pfarreizentrum, welche mit ihren Ausmassen den optischen Übergang zum steilen Hügel samt Friedhof schaffen.
Ein steiler Weg führt vom Städtchen auf den Kirchhügel. Förderer schuf die Fassade und die Dachabschnitte des Kirchengebäudes samt Kirchturm in Analogie zur hügeligen Umgebung, indem er diese vielfältig abwinkelte. Die Kirche ist als aufgeschichtete, kubische Architektur gestaltet, die sich vom weiten Gefässkranz des Umgangs bis zur Spitze des Turmes zusammenzieht. Die Aussenwände der Kirche sind verputzt, die Dachumrandungen und die Fundamente sowie der Kirchturm wurden dagegen aus Sichtbeton gestaltet. Bekrönt wird der Turm durch ein für Förderer-Kirchen typisch gestaltetes Kreuz, das als gut sichtbare Betonplastik auf die kirchliche Verwendung des Baus verweist.
Ein herzliches Dankeschön spreche ich hiermit Mesmer Bernd für die Ermöglichung der Aufnahmen und das Sondergeläut aus!
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