RHEINAU: (CH - ZH) Geläute der Pfarr- und ehem. Klosterkirche St. Maria
Автор: Niklausglocke
Загружено: 2026-01-01
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Zum heutigen Neujahrstag und Hochfest Mariens erklingt das Geläut der ehemaligen Klosterkirche in Rheinau im Kanton Zürich.
Stimmung: d' g' ais' c'' cis'' d''
Giesser:
Glocke 1: Niklaus Oberacker, Konstanz 1500
Glocke 2: Niklaus Oberacker, Konstanz 1500
Glocke 3: unbekannt, 14. Jahrhundert
Glocke 4: Niklaus Oberacker, Konstanz 1516
Glocke 5: Carl Rosenlächer, Konstanz 1830
Glocke 6: Niklaus Oberacker, Konstanz 1517
Eindrückliches Ensemble, unter anderem mit vier Glocken des bedeutenden Konstanzer Giessers Niklaus Oberacker.
Obwohl im Kanton heute bereits manches Dorfkirchengeläut tontiefer erklingt, erreicht kaum eines den Charme des Rheinauer Klostergeläuts. Die zweitgrösste Glocke war lange Zeit gesprungen, wurde 1948 ersetzt und stand bis 2006 vor der Kirche.
Nachdem aber 2004 die nahegelegene Bergkirche niedergebrannt war und neue Glocken benötigte, konnte die zwischenzeitlich geschweisste Oberacker-Glocke wieder ins Klostergeläut integriert und ihr Ersatz an die Bergkirche vergeben werden. Das Rheinauer Klostergeläute ist von einem bemerkenswerten Gesamtklang und stellt eine Rarität dar.
Die wunderschöne ehemalige Klosteranlage auf der Rheininsel gehört zu den bedeutendsten Schweizer Sakralbauten und setzt im überwiegend zwinglianisch Reformierten Zürich einen bedeutenden katholischen Akzent.
Die kleine konservative katholische "Insel" begeht bis heute noch Jahrundert alte Traditionen. So wird in Rheinau, egal ob in der Kloster- oder Bergkirche noch jeden Tag im Jahr eine (oder mehrere) heilige Messen gefeiert.
Für den Bau der Klosterkirche Mariä Himmelfahrt war Franz Beer verantwortlich, die weiteren Gebäude wurden von Johann Michael Beer erstellt.
Die Fresken stammen vom Tessiner Maler Francesco Antonio Giorgioli aus Meride. Die Stuckepitaphien für die Äbte fertigten die Stuckateure Pontian Gigel (dieser stuckierte auch die Sakristei), Michael Schnell und Franz Schmuzer.
Die Kanzel schuf 1756 der Konstanzer Bildhauer Johann Reindl (ob er mit dem gleichnamigen Stamser Bildhauer identisch ist, ist noch nicht nachgewiesen. Abt Januaris I. Dangel von Beromünster liess von ihm 1744 eine Nepomukstatue anfertigen, die sein Wappen trägt und in Ofteringen steht).
Die schmiedeeisernen Chorgitter stammen von den Konstanzer Schlossern Hans Jörg Allweiler und Franz Scheuermann. Das Altarbild des Marienaltars stammt von Franz Carl Stauder, dem Vater von Jacob Carl Stauder, und das des Basiliusaltars von dem Konstanzer Hofmaler Franz Ludwig Hermann.
Ein recht herzliches Dankeschön möchte ich hiermit der katholischen Kirchenpflege von Rheinau, sowie der Sakristanin für die ausführliche Ermöglichung der Aufnahmen aussprechen. Viel Freude mit dem Video!
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