Bundesgesundheitsministerin Nina Warken zum Haushalt 2026
Автор: Bundesministerium für Gesundheit
Загружено: 2025-09-23
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„Die verlässliche Gesundheitsversorgung in Deutschland ist ein Standortvorteil. Wir müssen aber aufpassen, dass die steigenden Lohnnebenkosten nicht zum Standortnachteil werden“, so Bundesgesundheitsministerin Nina Warken in ihrer Bundestagsrede zum Haushalt 2026.
Gesundheitsausgaben in Deutschland sind höherer als in jedem anderen Land der Europäischen Union. Und: Beitragserhöhungen belasten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber. Es sei daher sehr wichtig, diese Spirale endlich zu durchbrechen. „Einnahmen und Ausgaben müssen wieder in ein besseres Verhältnis zueinander gebracht werden“, sagte Warken. Und daran wird seit Monaten gearbeitet:
1. Die eingerichteten Kommissionen für Kranken- und Pflegeversicherung stellen die Systeme auf den Prüfstand – zügig und ohne Denkverbote.
2. Strukturelle Reformen des Gesundheitswesens werden endlich angegangen – z. B. durch die geplante Krankenhausreform, die Reform des Notfall- und Rettungsdienstes, die geplanten Einführung eines Primärarztsystems und einer Apothekenreform.
Ein wesentliches Ziel dabei ist eine bessere Steuerung von Patientinnen und Patienten im Gesundheitswesen. Die Bundesgesundheitsministerin erklärte: „Unser Auftrag ist es, die Strukturen so zu verändern, dass die Menschen weniger und dafür zielgerichteter Arztpraxen aufsuchen.“ Durch die bestehenden Strukturen sei es nicht immer leicht, sofort an die richtige Stelle im System zu gelangen.“
Neu im Haushaltsplan 2026 sei zudem das Thema Frauengesundheit. Warken dazu: „Wir legen hiermit einen Schwerpunkt auf die Versorgungsforschung. Frauengesundheit ist kein Nischenthema. Frauengesundheit ist ein Thema für das gesamte Gesundheitssystem und die Gesellschaft.“
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