GREDING (RH), Alte Pfarrkirche St. Martin - Einzelglocken und Vollgeläute (Turmaufnahme)
Автор: unteroktav
Загружено: 2014-01-31
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GELÄUT DES MONATS FEBRUAR 2014 auf der Webseite des Deutschen Glockenmuseums (http://glockenmuseum.de)
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Das Video wurde speziell für die Präsentation als "Geläut des Monats" nochmals geringfügig überarbeitet und deshalb neu hochgeladen.
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Die mittelfränkische Kleinstadt Greding im Landkreis Roth besitzt mit der romanischen Martinskirche ein bedeutendes altehrwürdiges Bauwerk in Form einer dreischiffigen Pfeilerbasilika mit drei Apsiden. Das Gotteshaus ist die größte romanische Kirche des Hochstifts Eichstätt und reicht in den ältesten Gebäudeteilen, den Turmuntergeschossen, bis ins späte 11. Jahrhundert zurück. Seit dem Bau der barocken Jakobuskirche weiter unten im Ort hat St. Martin den Status einer Filialkirche und dient heute als Friedhofskirche. In diesem Zusammenhang sei noch auf die direkt benachbarte, im 12. Jahrhundert erbaute Michaelskapelle mit Karner im Untergeschoss hingewiesen. In ganz Bayern existieren nur noch wenige derartige Beinhäuser.
Nicht weniger interessant als der Kirchenbau ist der Glockenbestand von St. Martin. Er setzt sich aus fünf Glocken aus einem Zeitraum von ungefähr 650 Jahren zusammen. Die kleinste Glocke hängt zur Altstadtseite von außen sichtbar in einer der doppelbogigen Klangarkaden.
5) STERBEGLOCKE (in der linken südlichen Schallöffnung)
Schlagton: d³+2
Gewicht: ca. 40 kg
Durchmesser: 372 mm
Gießer und Gussjahr: Christian Victor Herold (Nürnberg) 1754
Schulterinschrift:
GOSS MICH CHRISTIAN VICTOR HEROLD NURNBERG 1754
Flankeninschrift:
MARIA MAGDALENA BEYRIN, GESTIFFT
4) GLOCKE IV
Schlagton: c³+1
Gewicht: ca. 70 kg
Durchmesser: 475 mm
Gießer und Gussjahr: unbezeichnet, um 1300
Keine Inschriften.
3) MARIENGLOCKE
Schlagton: c²-1
Gewicht: 220 kg
Durchmesser: 720 mm
Gießer und Gussjahr: Karl Czudnochowsky (Erding) 1950
Flankeninschriften:
AVE MARIA
Gegenseite:
GEGOSSEN VON
KARL CZUDNOCHOWSKY, ERDING
1950
Die Glocke stellt den Umguss einer Glocke von Mathias Stapf aus dem Jahr 1792 dar.
2) MARIENGLOCKE
Schlagton: b¹-2
Gewicht: ca. 525 kg
Durchmesser: 930-933 mm
Gießer und Gussjahr: unbezeichnet, erste Hälfte des 14. Jahrhunderts (wohl Hermann Kessler I)
Schulterinschrift:
AVE MARIA GRACIA PLENA DOMINVS TECVM
1) GLOCKE I
Schlagton: es¹-2
Gewicht: ca. 1.200 kg
Durchmesser: 1.268 mm
Gießer und Gussjahr: Johann Schelchshorn (Neuburg) 1696
Schulterinschrift:
AVS DEM FEVER BIN ICH GEFLOSSEN IOHANN SCHELCHS HORN IN NEVBVRG HAT MICH GOSSEN 1696
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Video und Fotos: © armrein 2014
Quelle Glockendaten:
Deutscher Glockenatlas Mittelfranken, München 1973
Glockenkartei der Diözese Eichstätt
eigene Glockenbesichtigung
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Herzlichen Dank an die Verantwortlichen in der Pfarrei Greding für die Erlaubnis und Ermöglichung der Aufnahme!
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