Evangelischer Friedhof Unterbarmen
Автор: Bewegte Bilder
Загружено: 2025-12-28
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Eine kurze Zusammenfassung nach Tante Gemini:
1. Lage und Charakter
Der Friedhof liegt im Stadtteil Barmen (Quartier Unterbarmen), idyllisch an einem Hang gelegen, der sich zu den Barmer Anlagen hinaufzieht.
Adresse: Am Unterbarmer Friedhof / Pilarstraße.
Atmosphäre: Er gleicht eher einem landschaftlichen Park als einem strengen Friedhof. Durch den alten Baumbestand, die Hanglage und die prunkvollen Grabmäler lädt er auch zu Spaziergängen ein und bietet einen Einblick in die Geschichte des Wuppertals.
2. Historische Bedeutung: Ein Spiegel der Industrialisierung
Der Friedhof wurde 1822 angelegt und ist die letzte Ruhestätte vieler bedeutender Wuppertaler Industriellenfamilien.
„Millionärshügel“: Unterbarmen war im 19. Jahrhundert ein Zentrum der Frühindustrialisierung (Textilindustrie). Die wohlhabenden Fabrikanten ließen sich hier prachtvolle Erbbegräbnisse und Mausoleen errichten.
Architektur: Man findet dort Grabmäler aus verschiedenen Epochen, darunter Klassizismus, Historismus und Jugendstil. Viele stehen heute unter Denkmalschutz.
3. Die Familie Engels
Das wohl berühmteste Grabfeld auf dem Friedhof gehört der Familie Engels.
Wichtiger Hinweis: Der berühmte Philosoph und Sozialist Friedrich Engels selbst liegt hier nicht begraben (seine Asche wurde auf seinen Wunsch hin im Meer vor Eastbourne verstreut).
Das Familiengrab: Hier ruhen jedoch sein Vater (Friedrich Engels sen.), seine Brüder und weitere Verwandte. Das Grab ist eine Pilgerstätte für Historiker und politisch Interessierte aus aller Welt.
Es gibt zudem einen Gedenkstein für Friedrich Engels, der oft fälschlicherweise für sein Grab gehalten wird.
4. Weitere bedeutende Persönlichkeiten
Neben der Familie Engels finden sich hier die Gräber vieler Namen, die die Wuppertaler Stadtgeschichte geprägt haben, darunter:
Familie Toelle: Bekannt durch den nahegelegenen Toelleturm.
Familie Rittershaus: Bedeutende Barmer Familie (Dichter Emil Rittershaus liegt allerdings auf dem Heckinghauser Friedhof, hier liegen Verwandte).
Maler und Künstler der Düsseldorfer Malerschule, die Bezüge zu Wuppertal hatten.
5. Besonderheiten
Niederländisch-reformierte Gemeinde: Ein Teil des Friedhofs gehört traditionell zur niederländisch-reformierten Gemeinde, was die enge Verbindung Wuppertals zu den Niederlanden (durch Glaubensflüchtlinge und Textilhandel) unterstreicht.
Denkmalschutz: Aufgrund der hohen Dichte an künstlerisch wertvollen Grabmälern steht die Anlage als Baudenkmal unter besonderem Schutz.
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