PU Schaum Schaden Seat
Автор: GAS Technologie Zentrum
Загружено: 2026-02-03
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PU-Schaumschaden Seat Ibiza – vollständige Sanierung mit der einzig fachlich anerkannten Methode
Das hier gezeigte Fahrzeug, ein Seat Ibiza, wurde unserem Institut vorgestellt, um zunächst eindeutig zu klären, um welche Substanz es sich bei der flächendeckenden Beaufschlagung handelt, und um anschließend eine fachlich korrekte Sanierung durchzuführen. Nach sachverständiger Analyse bestätigte sich PU-Schaum (Polyurethanschaum) als Ursache des Schadens.
PU-Schaum ist ein stark haftender Montage- und Dämmstoff, der im Bauwesen unter anderem beim Einbau von Fenstern und Türen, bei Dach- und Fassadenisolierungen sowie bei Abdichtungs- und Montagearbeiten eingesetzt wird. Der Werkstoff expandiert, härtet aus und verbindet sich chemisch mit nahezu allen Oberflächen. Gelangt PU-Schaum auf Fahrzeuge, wirkt er dort nicht wie ein oberflächlicher Schmutz, sondern wie ein hochproblematischer Haftkleber, der Lacke, Kunststoffe, Gummiteile, Glas und selbst unzugängliche Bereiche dauerhaft angreift.
Im vorliegenden Fall kam erschwerend hinzu, dass der Geschädigte versucht hatte, den PU-Schaum eigenständig zu entfernen. Diese unsachgemäße Maßnahme – unter anderem mit hohem Wasserdruck – führte nicht zur Beseitigung des Schaums, sondern zu dessen großflächiger Verteilung über das gesamte Fahrzeug. Der PU-Schaum wurde dadurch bis in Fugen, Ritzen, Türfüllungen, unter Zierleisten, in Nahtabdichtungen sowie in konstruktive Übergänge eingetragen. Der Schaden wurde dadurch nicht nur vergrößert, sondern auch technisch deutlich anspruchsvoller.
Besonders kritisch sind in solchen Fällen Bereiche wie Türfüllungen. Der dort verwendete Lack weist in der Regel eine geringere Schichtqualität auf als Außenlacke, zudem befinden sich in diesen Bereichen verklebte und überlackierte Nahtabdichtungen, die extrem empfindlich auf mechanische oder abrasive Einwirkungen reagieren. Konventionelle Entfernungsversuche führen hier regelmäßig zu Lackschäden, Abrieb, Zerstörung von Dichtnähten oder zur Notwendigkeit umfangreicher Austausch- und Lackierarbeiten.
Die Sanierung des Fahrzeugs erfolgte mit der einzig fachlich anerkannten Sanierungsform für PU-Schaumschäden, die in unserem Institut seit Mitte der 1980er-Jahre angewendet und kontinuierlich weiterentwickelt wird. Dieses Verfahren wirkt nicht mechanisch, sondern materialschonend und tiefenwirksam. Es dringt in alle Ritzen, Winkel, Kanten und unzugänglichen Bereiche ein – bis unter Zierleisten, unter Spiegeldreiecke, in Türfüllungen und konstruktive Übergänge.
Während der gesamten Sanierung kamen keinerlei Schleifmittel zum Einsatz, die zu Abrieb oder Substanzverlust führen könnten. Es mussten keine Bauteile getauscht und keine Lackierungen durchgeführt werden. Selbst an schwer zugänglichen Stellen verbleibende mikroskopisch kleine Rückstände lösen sich durch die Wirkungsweise des Verfahrens im Nachgang selbstständig ab. Genau dieser Effekt unterscheidet eine fachlich anerkannte Sanierung grundlegend von rein mechanischen oder improvisierten Maßnahmen.
Ohne dieses Verfahren wäre bei einem Schadenbild dieser Art üblicherweise von umfangreichen Neulackierungen, dem Austausch von Kunststoff- und Gummiteilen, Nutzungsausfall sowie einer nachhaltigen Wertminderung auszugehen. Solche Schäden bewegen sich wirtschaftlich regelmäßig im Bereich von mehreren tausend Euro.
Nach Abschluss der Sanierung wurde der komplette Fahrzeuglack mit einer Silizium-Quarz-Versiegelung geschützt. Leuchteinheiten und sichtbare Oberflächen wurden gezielt veredelt. Selbstverständlich blieb auch der Motorraum nicht unbehandelt: Er wurde vollständig saniert und mit speziell auf die unterschiedlichen Materialien abgestimmten Versiegelungen geschützt.
Das Fahrzeug befindet sich nach Abschluss aller Arbeiten in einem technisch und optisch besseren Zustand als vor Eintritt des Schadens. Der ursprüngliche Schaden konnte vollständig beherrscht werden – ohne Substanzverlust, ohne Austauschmaßnahmen und ohne Folgeschäden.
Dieses Beispiel zeigt deutlich, warum PU-Schaumschäden keine einfachen Reinigungsfälle sind, sondern sachverständig einzuordnen und mit einer fachlich anerkannten Sanierung zu behandeln sind. Unsachgemäße Eigenmaßnahmen verschärfen die Situation regelmäßig erheblich – während ein korrektes Verfahren selbst komplexe Schadensbilder materialschonend und nachhaltig lösen kann.
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