Manik "Du bist immer dasselbe Selbst" Satsang-Auszug
Автор: Manik Satsang
Загружено: 2024-08-07
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Indifferent gegenüber allem zu bleiben, was du wahrnimmst und alles bezeugen, was in deinem Bewusstsein erscheint und wieder vergeht, ist die einzige Mediation, die es gibt.
Lass in Gleichmut alles geschehen, ströme nicht dorthin und greife nach nichts.
Nicht zu den Objekten hinzuströmen ist der direkte Weg aus der Verstrickung.
Befreiung ist da, wenn du dich einfach nicht verstrickst.
Dazu braucht es nicht einmal fundiertes spirituelles Wissen oder mühsame Übungen.
Es reicht, wenn du einfach nur in deiner Mitte bleibst, Dinge geschehen lässt und nirgendwo hinströmst.
Alles zieht vor deinem inneren Auge vorbei, aber du greifst nicht danach.
Du bezeugst.
Dann sprudeln Erkenntnisse in dein Bewusstsein, die so tief sind, dass du sie niemals mit dem Verstand erklären können wirst.
Gedanken erscheinen spontan und unverursacht in deinem Bewusstsein, existieren für einen Moment und vergehen dann wieder.
Doch du bist vor dem Gedanken anwesend, du bist während des Gedankens anwesend und du bist nach dem Gedanken anwesend.
Du bist nicht der Gedanke, den du siehst.
Du bist nicht die Emotion, die dir widerfährt.
Du bist keines der Objekte, die du wahrnimmst.
Du bist nicht definierbar, denn du bist kein Objekt.
Doch das, was alle Objekte wahrnimmt und bezeugt, ist selbst kein Objekt.
Es ist formlos, raumlos, zeitlos - undefinierbares Gewahrsein, in dem alle Objekte erscheinen und wieder vergehen.
Wenn du dies verstanden hast, versuchst du nicht mehr, dich als dieses oder jenes zu definieren.
Denn alle Definitionen sind wieder nur Konzepte eines Verstandes, mentale Objekte.
Du aber bist immer und absolut jenseits aller Objekte.
Sei einfach still, leer und undefiniert.
Sei klar, wach und bewusst anwesend.
Greife nach keiner Erscheinung, in der Hoffnung, dich darin finden zu können oder dich darüber definieren zu können.
Das ist, was Buddha als Parasamgate bezeichnet hat - vollständig jenseits gegangen.
"Gate Gate Paragate
Parasamgate
Bodhi Svaha"
"Gegangen, gegangen, jenseits gegangen
Vollständig Jenseits gegangen.
Welche Erleuchtung.
Welche Glückseligkeit"
Buddha
Tatsächlich kannst du gar nicht jenseits gehen, denn du bist bereits jenseits.
Du kannst gar nichts anderes sein als jenseits.
Du bist einfach nur eingeschlafen und definierst dich über die Objekte deiner Wahrnehmung und hast darüber dein wahres Selbst vergessen.
Du lebst in Selbstvergessenheit und träumst in deinem spirituellen Schlaf etwas zu sein, was du nicht bist.
Du träumst die Objekte deiner Wahrnehmung zu sein.
Alle Objekte erscheinen in deinem Bewusstsein.
Alle Objekte erscheinen in dir.
Schau genau hin und hör auf zu träumen.
Schau genau hin und du siehst, dass jedes Objekt, im Innen wie im Außen, vor deinem inneren Auge erscheint und wieder vergeht.
Du musst nicht jenseits gehen, du musst einfach nur wach werden und erkennen, dass du bereits jenseits davon bist.
Denn du bist das wahrnehmende Bewusstsein.
Bezeugen ist immer ohne innere Wertung.
Selbst wenn du aus einem Wachzustand heraus zurück in den unbewussten Traumzustand abgleitest - bezeuge dies, sobald du es erkennst.
Selbst der Traumzustand wird bezeugt und nicht abgelehnt.
Wenn selbst der Schlaf gesehen wird, bist du wirklich wach.
In diesem Moment verliert die Welt ihre Dinghaftigkeit und wird als bloße Erscheinung im Bewusstsein erkannt.
Der erste Schritt aus der Verwirrung ist anzuerkennen, dass du nicht die geringste Ahnung hast, was du eigentlich bist.
Der erste Schritt in die Freiheit ist zu erkennen, dass du gefangen bist.
Du bist gefangen in deiner Sucht, dich definieren zu müssen und herausfinden zu wollen, wer du bist. In deiner spirituellen Ignoranz fällt dir dabei nichts anders ein, als dich über wahrgenommene Objekte zu definieren.
Du bist aber niemals das, als was du dich selber in deinem Wahn definierst.
Auch deine Meinungen und Sichtweisen und deine politischen Ideologien definieren dich nicht.
Du kannst selber sehen, wie oft du schon deine Meinungen bereits gewandelt hast und doch immer noch dasselbe Selbst bist.
Doch die Sucht, dich definieren zu wollen, ist so stark, dass du es kaum aushältst, undefiniert zu sein und immer wieder darauf hereinfällst und dich in Selbstvergessenheit verlierst.
Dein wahres Selbst kann kein Objekt deiner Wahrnehmung sein.
Es ist das, was alle Objekte wahrnimmt und bezeugt, aber selber kein Objekt ist und daher nicht wahrgenommen werden kann.
Lass alle Anhaftungen los.
Was dann übrig bleibt, ist das, was du wirklich bist.
Also greife nach nichts.
Lass los.
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Auszug aus dem Satsang mit Manik zu Fragen spiritueller Sucher
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