Orgelportrait Groß Schneen II, Georg Muffat "Ciacona in G" aus: Apparatus musico organisticus 1690
Автор: Hans-Ulrich Funk
Загружено: 2025-10-10
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Interpret: Hans-Ulrich Funk, Herzberg am Harz
Beauftragung, Produktion sowie Geschichte und Disposition der Orgel siehe Portrait I
Georg Muffat (1653-1704), geboren in Savoyen, wurde u.a. ausgebildet in Paris bei Jean Babtiste Lully (1632- 1687 ). In Rom begegnete er Archangelo Corelli (1653-1713) und wurde durch ihn mit den Werken Girolamo Frescobaldis( 1583-1643) vertraut gemacht. Muffat wirkte in der Hauptsache als Domorganist zunächst in Salzburg und später in Passau. In seinem legendären Druckwerk, dem "Apparatus Musico Organisticus" (gedruckt 1690 in Salzburg), fasst er in 12 Toccaten, einer Passacaglia, einer Ciacona und der "Nova Cyclopeias Harmonoca" die Formen und Satztechniken seiner Zeit 150 Jahre nach Samuel Scheidt (und ähnlich jenem) zusammen.
Er verbindet dabei die Ornamentik und den Harmoniereichtum seines Herkunftlandes Frankreich mit dem Stylus phantasticus der Toccaten Frescobaldis und fasst diese Einflüsse "gut deutsch" zu einem Kosmos süddeutscher Orgelmusik vor Bach zusammen. Dabei ähnelt er in seinem Wirken auch dem Lübecker Marienorganisten Dietrich Buxtehude (1637-1707, der als Vollender der norddeutschen Orgelmusik und des Stylus phantasticus norddeutscher (hanseatischer) Prägung gelten darf.
Die hier eingespielte Ciacona variiert das eingangs vorgestellte ariose Thema vielfältig und bietet auch durch die vielen Wiederholungen reichlich Gelegenheit zur Präsentation vieler Klangfarben und Register der Orgel.
Hans-Ulrich Funk
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