Schwiegershausen, Max Reger, Toccata und Fuge aus op. 129, Nr. 1 und 2, Engelhardt-Orgel von 1857
Автор: Hans-Ulrich Funk
Загружено: 2025-12-06
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Die Amateur-Live-Aufnahme erfolgte beim Konzert im August 2016. Näheres u. a. zur Orgel und deren Geschichte bei den Videos zu "Bach" und "Krebs"
Produziert als CD: AMBIENTE
Eingefügte Fotos: Christoph Schönbeck, NOMINE
Interpret: Hans-Ulrich Funk
Max Regers op. 129, die "Neun Stücke für Orgel" gehören zu den eher späten und abgeklärt-reduzierten Kompositionen des Meisters. Hier beschränkt sich der Satz auf das unbedingt Notwendige und erreicht damit eine hohe Konzentriertheit. Auch die Ausdehnung der Sätze ist im allgemeinen sehr zurückgenommen, was dazu führt, dass das Allerwichtigste, sozusagen der typische "Reger-Extrakt", umso deutlicher erlebbar wird. Damit ist diese Musik mit kleinen, aber unwesentlichen Einschränkungen (z. B. stufenlose Dynamik) auch auf Orgeln mit bescheidenen technischen Hilfmitteln wie jener in Schwiegershausen durchaus darstellbar. Als Mindestvoraussetzung ist allerdings ein gesundes klangliches Fundament des Instruments mit etlichen charakteristischen Grundstimmen geboten.
Neben der auf engstem Raum vielfältig und fein ausdifferenzierten Toccata fällt die recht ausgedehnte und strenge vierstimmige Fuge mit nur einem Thema umso mehr auf. Hier standen zum Einen die alten Meister des Kontrapunkts (wie etwa Palestrina) Pate. Andererseits ist das "antike" Fugengerüst durch einen von gesättigter Chromatik durchzogenen spätromantischen Harmonieverlauf belastet, sodass hier stellenweise fast die Grenzen der Dur-Moll-Tonalität gesprengt werden. Diese eigentümliche Spannung verleiht der Fuge einen ganz speziellen Rang unter den großen und bedeutenden Reger'schen "Schwestern".
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