Die Geschichte des Kolonialismus in M-V, Teil 3
Автор: LpB Mecklenburg-Vorpommern
Загружено: 2024-12-17
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Teil 3 beginnt mit der politischen Kontroverse, als sozialdemokratische Abgeordnete 1885 staatliche Subventionen für Dampferlinien unterstützten und Proteste folgten. Gerhard von Buchka leitete die Kolonialabteilung des Auswärtigen Amtes und trug zur Eingliederung Deutsch-Neuguineas und dem Erwerb von Kolonien auf Samoa bei. Forscher und Wissenschaftler, darunter Carl Schlettwein, trugen durch ihre Veröffentlichungen zur Kolonialliteratur bei. Eine Ingenieur-Akademie in Wismar bot Kurse zur „kolonialen Technik“ an, gefördert durch Herzog Johann Albrecht. Die universitäre und wissenschaftliche Sammlung ethnografischer Objekte in Rostock spiegelt die mecklenburgische Kolonialgeschichte wider. Der Film zeigt, wie die Kolonialideen über die Kaiserzeit hinaus bis in die Weimarer Republik und die NS-Zeit fortlebten, als der Reichskolonialbund koloniale Organisationen vereinte und Schulen das Abiturthema „Deutschland braucht Kolonien!“ bearbeiten ließen.
Das Projekt: Der Film „Die Geschichte des Kolonialismus in Mecklenburg-Vorpommern“ beleuchtet die Rolle Mecklenburgs und Vorpommerns in der deutschen Kolonialpolitik und zeigt, wie sehr diese von einflussreichen Persönlichkeiten der Region geprägt wurde. Er beginnt mit einer Einführung in den Kolonialismus als politisch-militärisches Instrument zur Machtsicherung und wirtschaftlichen Ausbeutung. England als führende Kolonialmacht dient als Vergleichspunkt, während der Film die Beteiligung Deutschlands ab 1883 darstellt. Er zeigt die Verbindungen zu mecklenburgischen Persönlichkeiten wie Georg Rudolf Credner, der koloniale Bestrebungen in Greifswald förderte, und Carl Peters, dessen brutales Vorgehen in Ostafrika zu Aufständen führte. Hermann von Maltzan und der Kolonialverein sowie Gustav Nachtigal, der Kamerun und Togo für Deutschland sicherte, werden ebenfalls behandelt.
Der Film beleuchtet wirtschaftliche Interessen, etwa die Gründung der Deutsch-Ostafrikanischen Gesellschaft durch Graf Behr-Bandelin und die Kolonialausstellungen, bei denen Produkte wie Milch aus Mecklenburg präsentiert wurden. Auf politischer Ebene zeigt er die Aktivitäten von Herzog Johann Albrecht, der den Vorsitz der Deutschen Kolonialgesellschaft innehatte, und seiner Frau Elisabeth, die sich ebenfalls kolonialpolitisch engagierte. Es folgt die Reflexion auf die kolonialen Sammlungen und das Erbe in Museen, die noch heute die Spuren dieser Geschichte bewahren. Der Film dokumentiert den Übergang vom Kaiserreich zur Weimarer Republik, als koloniales Gedankengut weitervermittelt wurde, und behandelt die Rolle von Carl Boldt, der Kolonialliteratur förderte. Schließlich wird die nationalsozialistische Instrumentalisierung kolonialer Ideen durch den Reichskolonialbund aufgezeigt, der den Drang nach „Neuland“ und kolonialer Expansion zur nationalen Agenda machte, untermauert durch Beispiele wie das kolonialpolitische Abiturthema von 1937 an einer Greifswalder Schule.
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