Glocken Ahrbergen (HI) Friedenskirche - Einläuten des Gottesdienstes
Автор: dpa Linden
Загружено: 2021-11-20
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Heimatklänge der Region Hannover (391)
Einläuten des Gottesdienstes am Buß- und Bettag um 18 Uhr der 1984 errichteten evangelisch-lutherischen Friedenskirche in Ahrbergen, eine Ortschaft der politischen Gemeinde Giesen im Landkreis Hildesheim südlich von Hannover. Das Geläut begann schon um 17.45 Uhr und endete gegen 18.03 Uhr, wobei in den letzten ca. 30 Sekunden die tonhöhere Glocke (fis2) alleine weiterläutete und dieses Läuten der Rest vom eigentlichen normalerweise dreiminütigen täglichen 18-Uhr-Gebetsläuten ist.
Die umfangreiche Ahrberger Kirchengeschichte zum einen am nördlichen Rande der seit vielen Jahrhunderten traditionell katholisch geprägten Region Hildesheim und zum andern am südlichen Rande mit dem nördlich gelegenen Ort Sarstedt der evangelischen Region Hannover gelegen samt Hin und Her zwischen Reformation und Gegenreformation kann hier nachgelesen werden:
kirchengemeindelexikon.de/einzelgemeinde/ahrbergen/
... Nach Kriegsende lebten in Ahrbergen über 800 evangelische Einwohner. 1945 begann der Sarstedter Pastor Johannes Wagner mit dem Aufbau eigener kirchlicher Strukturen in Ahrbergen (Bibelstunden, Gottesdienste, Missionsfest). Erste GD fanden in der kath. Kirche, im Saal des Gasthauses Giesecke sowie in der ehemaligen Munitionsfabrik (Muna) statt.
Die Burbach-Kaliwerke überließen der Kirche schenkungsweise einen Bauplatz am Kapellenweg, auf dem 1951 mit finanzieller Unterstützung der schwedischen Hilfsorganisation „Lutherhjälpen“ eine hölzerne Kapelle (Friedenskapelle) mit abtrennbarem Gemeinderaum errichtet wurde (Entwurf: Otto Bartning, Bartning-Notkirche Typ Diasporakapelle, Einweihung am 14. Oktober 1951). Am 1. Juli 1952 wurde Ahrbergen Kapellengemeinde innerhalb der St.-Nicolai-Kirchengemeinde. Nach dem Bau des Pfarrhauses im Jahre 1963 wurde Ahrbergen mit der Errichtung der dritten Pfarrstelle an St. Nicolai ein eigener Pfarrer zugewiesen (1964). 1981 wurde die Kapelle durch Brandstiftung samt Ausstattung vollständig zerstört. Die Gemeinde errichtete 1984 an gleicher Stelle nach Plänen von Wilhelm Grossmann (Sarstedt) ein neues Gemeindezentrum mit einem zum Gemeindesaal erweiterbaren Kapellenraum (Einweihung am 4. März 1984).
Die Kirche besteht aus einem achteckigem Raum mit 70 Sitzplätzen, erweiterbar durch den angeschlossenen Gemeindesaal. Kegelförmiges Dach über dem Kirchensaal, die übrigen Räume mit Walm-/Schrägdach. Hinter dem Altar Buntglasfenster (Taufe Jesu und Petri Fischzug) nach Entwürfen der Sarstedter Künstlerin Verena Halbrehder von Falkenstein. Seit 1991 wird sie Friedenskirche genannt, und seit 2009 gehört die Kirche zur Kirchengemeinde St. Paulus in südlich gelegenem Hasede.
Die 1981 zerstörte Kapelle von 1951: Sockel in Massivbauweise; Giebelflächen unterhalb der Traufe und Rückseite ebenfalls in Massivbauweise; Giebeldreiecke und Vorderseite aus Holz. Dacheindeckung mit Asbestschiefer. Dachreiter als Glockenträger. 1981 zerstört (Brandstiftung).
Im rechts neben den Eingang befindlichen niedrigen Turm befinden sich zwei Glocken: I: fis2 (Bronze, Gussjahr 1973, Friedrich Wilhelm Schilling, Heidelberg); II: dis2 (Bronze, Gussjahr1986, Karlsruher Glocken- und Kunstgießerei). – Früherer Bestand: Eine Rotgussglocke der Firma J. F. Weule (Bockenem), Gussjahr 1952, die 1973 ersetzt wurde.
(Kirchengemeindelexikon / Wikipedia)
Aufgenommen am 17. November 2021 mit einem ZOOM H1 Handy Recorder und mit eigenen Fotos ergänzt.
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