Glocken Breinum (HI) Marienkirche - Einläuten der Christvesper
Автор: dpa Linden
Загружено: 2025-12-07
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Reiseklänge (123) – Landkreis Hildesheim (HI)
Einläuten der Christvesper um 17 Uhr am Heiligabend 2024 der evangelisch-lutherischen Marienkirche in Breinum, ein unweit von Bodenburg gelegener ebenfalls südlicher Ortsteil der Kleinstadt Bad Salzdetfurth am Rande des Hildesheimer Walds im Landkreis Hildesheim. Während des Geläuts kann man ab 4:35 min./sek. die 17-Uhr-Stundenschläge hören.
Vier Läuteglocken sind laut Kirchengemeindelexikon vorhanden, wovon die ersten drei Glocken im Video zu hören sind. I: f1 (Eisenhartguss, Gussjahr 1948, Firma Weule, Bockenem); II: g1 (Eisenhartguss, Gussjahr 1948, Firma Weule, Bockenem); III: b1 (Bronze, Gussjahr 1562, Henni Kruse); IV; es2 (Bronze, Gussjahr 1458, Gießer unbekannt). – Eine Schlagglocke in b2 (Bronze, mittelalterlich), die von mir nach Hörvergleichen eher als c3-Glocke identifiziert wurde. – Früherer Bestand: Eine LG in gis1 (Bronze, Gussjahr 1512, Harmen Koster, Hildesheim), war gesprungen, wurde nach Umguss durch J. J. Radler & Söhne (Hildesheim) 1914 an das Provinzialmuseum (Landesmuseum) Hannover verkauft und 1917 zu Rüstungszwecken eingeschmolzen.
Wann die Kirche gegründet wurde, ist unbekannt. Der Turm als ältester Teil des Kirchenbaus weist noch romanische Stilelemente auf. Die Einführung der Reformation erfolgte 1542 im Zuge der Besetzung des Landes durch die Truppen des Schmalkaldischen Bundes (Visitation des Gerichts Winzenburg 1542). Die Gemeinde setzte sich früher überwiegend aus mittleren und kleineren Landwirten, einzelnen Handwerkern und vorwiegend im Kaliwerk Salzdetfurth beschäftigten Arbeitern zusammen.
Der älteste Teil der im Jahr 1207 erstmals erwähnten Kirche ist der querrechteckige Kirchturm im Westen, der noch Elemente des romanischen Baustils aufweist. Er ist mit einem Walmdach bedeckt, aus dem sich ein sechsseitiger verschieferter Dachreiter erhebt, an dessen Kragträger die mittelalterliche Schlagglocke hängt. Der Dachreiter trägt eine geschweifte Haube. Im obersten Geschoss des Turms sind rundbogige Klangarkaden als Biforien gestaltet, die durch kleine achteckige Pfeiler geteilt sind. Eine Turmuhr war schon 1680 vorhanden. Sie wurde 1901 durch ein neues Werk der Firma J. F. Weule ersetzt.
Das 1724 gebaute, gerade geschlossene, mit einem Satteldach bedeckte Kirchenschiff in gleicher Breite wie der Turm aus verputzten Bruchsteinen ist im Kern spätgotisch. Die Datierung 1794 über dem Sturz des Portals bezieht sich auf die Erneuerung des Kirchenschiffs. An der Ostseite befindet sich ein schmales spitzbogiges Fenster und auf dem Giebel ein spätgotisches Kreuz.
Der Innenraum des Kirchenschiffs wird von einem flachbogigen hölzernen Tonnengewölbe mit untergelegten Gewölberippen überspannt, das mit biblischen Darstellungen bemalt ist. Den barocken hölzernen Kanzelaltar hat 1722/28 der Bildhauer Johann Heinrich Fahrenholz aus Bockenem geschaffen. Er wurde 1747/48 vom Kunstmaler Schulze aus Hildesheim farbig gefasst. Zu beiden Seiten der Kanzel stehen Statuen von Johannes und Mose, auf dem Gebälk ist Agnus Dei dargestellt. Der barocke Taufengel, ebenfalls von J. H. Fahrenholz, wurde 1724 von der Gemeinde erworben.
(Benutzte Quellen: Wikipedia / Kirchengemeindelexikon.de)
Aufgenommen am 24. Dezember 2024 mit einem ZOOM H1 Handy Recorder und mit eigenen Fotos ergänzt.
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