(Patho-) Physiologie: Magen Darm 5 Dickdarm Anatomie und Physiologie
Автор: Thomas Zimmer
Загружено: 2021-11-06
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Dickdarm = Intestinum crassum, ca. 1,3 m lang und ca. 5-7 cm weit;
3 Abschnitte
Caecum = Blinddarm (endet blind) mit Appendix vermiformis = Wurmfortsatz
Colon = Grimmdarm, bestehend aus Colon ascendens, Colon transversum, Colon descendens und Colon sigmoideum
Rectum = Mastdarm, etwa 15–18 cm lang; mit Ampulla recti, diese mündet auf Höhe des Schließmuskels in den 3-4 cm langen Analkanal (After = Anus = Ring = untere Öffnung des Verdauungstraktes)
Es fehlen Darmzotten, die Dickdarmschleimhaut hat nur tiefe Krypten, die von Epithel ausgekleidet sind. Viele dieser Zellen produzieren Gleitschleim, andere nehmen Wasser auf und dicken so den Stuhl ein.
Peristaltische Bewegungen:
Segmentperistaltik: rhythmische Einschnürungen (Kontraktionen) der Ringmuskulatur; wichtig für Durchmischung
propulsive Peristaltik (Massenbewegung): Zusammenarbeit von Längs- und Ringmuskulatur; die Peristaltikwellen starten im Colon transversum und gehen in Richtung Anus, laufen über den ganzen Darmabschnitt hinweg. i.a. 3-4 x täglich (meist während oder nach dem Essen) und können durch Dehnung des Rektums / sigmoides Colons Stuhldrang erzeugen
retrograde Peristaltik: Bewegungen, die den Darminhalt entgegengesetzt der normalen Richtung befördern. Folge: Verlangsamung der Darmpassage/ Verfestigung des Darminhalts
Die Peristaltik wird durch Essen (oder Trinken: morgens ein Glas Wasser) angeregt: gastrokolischer Reflex und Stuhlgang
Defäkation:
Durch den Parasympathikus = autonomes NS wird 1. die Ampulle kontrahiert und 2. der innere Sphinkter (glatte Muskeln) entspannt.
Der äußere Sphinkter (Schließmuskel) ist somatisch = willkürlich (quergestreift) innerviert
Der Druck im Abdomen wird durch „pressen“ erhöht; s. Valsalva Manöver: Druck im Bauchraum steigt (soll « etwas aus Bauchraum treiben »). Folge: Vagusreizung (dies senkt auch die Herzfrequenz: Anwendung des Valsalva-Manövers bei „Herzrasen“)
In der Übergangszone zwischen Darmschleimhaut und äußerer Haut befindet sich die Hämorrhoidalzone (Plexus hämorrhoidalis), in der ein arterio-venöses Gefäßgeflecht liegt.
Bei krankhafter Veränderung entwickeln sich „Hämorrhoiden“ – besser: ein Hämorrhoidalleiden: hyperplastisches = vergrößertes Corpus cavernosum recti (Proktologie: befasst sich mit Erkrankungen des Enddarms).
Bei Verstopfung muss man sehr stark pressen; es können auf Dauer Hämorrhoiden entstehen
Mikrobiom in Darm: Die Bakterien bilden Gas und synthetisieren Vitamin K und B-Vitamine, sie sind auch wichtig für die Entwicklung des Immunsystems (die meisten Keime leben mit uns in Symbiose). Bakterien bilden Propionsäure und Ammoniak (aus Aminosäuren); metabolisieren auch Arzneistoffe
Konjugiertes Bilirubin wird durch Darmbakterien gespalten, Bilirubin wird durch Bakterien zum Urobilinogen und Stercobilinogen (farblos; wird durch Sauerstoff zum braunen Stercobinin: Farbe des Stuhls).
Durch antibiotische Therapien kann die Darmflora gestört werden. Dadurch können sich in der Folge z.B. Durchfallerkrankungen entwickeln. Geprüft werden „Stuhltransplationen“.
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