Wiederaufbau eines LandhausesMies van der Rohe und die Villa Wolf in Gubin_28.10.2025
Автор: Zentrum für Historische Forschung Berlin
Загружено: 2025-11-07
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Klaus Zernack Colloquium 2025:
Aus Ruinen – Krieg, (Wieder)Aufbau und Transformation
Wiederaufbau eines Landhauses
Mies van der Rohe und die Villa Wolf in Gubin
Termin: 28. Oktober 2025, 18 Uhr
Ort: Zentrum für Historische Forschung Berlin
der Polnischen Akademie der Wissenschaften,
Majakowskiring 47, 13156 Berlin
0:00:00 Begrüßung von Prof. Dr. Igor Kąkolewski
3:34 Vorstellung des Vortragenden von Jakub K. Sawicki
6:56 Vortrag von Florian Mausbach
47:48 Vorstellung der Kommentatorin
49:01 Kommentar von Prof. Dr. Beata Halicka
1:06:27 Diskussion
Am letzten Dienstag im Oktober möchten wir uns im Rahmen des Klaus Zernack Colloquiums mit einem besonderen Wiederaufbauprojekt beschäftigen. Bei der Villa Wolf handelt es sich um ein Einfamilienhaus, das östlich der Neiße in dem damals deutschen Guben in den Jahren 1925 und 1927 entstanden ist und nach einem Brand 1945 nicht wieder aufgebaut wurde. Sowohl der Architekt des Hauses, die Familie, die das Haus in Auftrag gab, sowie die deutsch-polnischen Wiederaufbaubemühungen, die vor über zehn Jahren begannen, passen gut in das diesjährige Motto „Aus Ruinen – Krieg, (Wieder)Aufbau und Transformation“ der Veranstaltungsreihe, die vom Zentrum für Historische Forschung Berlin gemeinsam mit dem Deutsch-Polnischen Haus organisiert wird.
Ludwig Mies van der Rohe (eigentlich Maria Ludwig Michael Mies, 1886 –1969) war ein deutsch-amerikanischer Architekt, der zu den bekanntesten und bedeutendsten Vertretern des Modernismus gezählt wird. Die Villa Wolf gilt als sein „erster dezidiert moderner Bau“. Welche bahnbrechenden architektonischen Erneuerungen kamen in Guben zum Einsatz und wurden von Mies van der Rohe beim Bau der Villa Tugendhat in Brünn (1929 –1930) und des Deutschen Pavillons in Barcelona (1928 –1929) fortgesetzt und weiterentwickelt?
Die Hochzeit von Erich Wolf und Elisabeth Wilke im Jahr 1922 vereinte zwei große Unternehmerfamilien aus der Gubener Textilbranche, die das Erscheinungsbild der Provinzstadt bereits zuvor architektonisch geprägt hatten. Was sagt uns die Entscheidung von Erich Wolf, sein Familienhaus von Mies van der Rohe bauen zu lassen? Welche Kontinuitäten und Brüche lassen sich anhand der Familie Wolf, die fast 20 Jahre in der Villa gewohnt hat, erkennen?
Der deutsch-polnische „Förderverein zum Wiederaufbau der Villa Wolf“ wurde am 13. Juni 2017 gegründet. Nachdem 2014 mit der Rekonstruktion der verlorenen Baupläne begonnen wurde, folgten 2021 umfassende archäologische Grabungen, die große Teile des Kellers, einzelne Treppenansätze und Reste des Mauerwerks zutage förderten. 2023 erschien im DOM Publishers Verlag ein aufwendiger Band mit dem Titel: „Mies van der Rohe. Villa Wolf in Gubin. Geschichte und Rekonstruktion (hg. v. Dietrich Neumann)“, der den vielschichtigen Kontext, die Grabungen und die Wiederaufbauidee dokumentiert. Nach den letzten Plänen soll in dem wiederaufgebauten Meilenstein moderner Architektur ein deutsch-polnisches Kultur- und Begegnungszentrum entstehen. Dabei stellen sich die Fragen nach realistischer Fertigstellung des ambitionierten Projekts und seine Einbettung in die deutsch-polnische Grenzregion.
Wir freuen uns sehr, dass wir mit Florian Mausbach einen der Mitbegründer der Initiative für den Vortrag und für den Kommentar mit Prof. Beata Halicka eine bedeutende Kennerin der deutsch-polnischen Grenzregion gewinnen konnten.
Die Veranstaltung wird moderiert von Jakub K. Sawicki (CBH PAN).
Die diesjährige Veranstaltungsreihe im Rahmen des Klaus Zernack Colloquiums des Zentrums für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften findet in Kooperation mit dem Deutsch-Polnischen Haus statt.
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