Gesundheit sollte nicht vom Glück abhängen I Jenny spricht über ihre Meningokokken-Erkrankung
Автор: Meningitis_bewegt_DE
Загружено: 2025-09-22
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Im Alter von vier Jahren überlebte Jenny eine Meningokokken-Infektion. Ihre Mutter wusste bei Eintreten der Symptome zunächst nicht, wie sie reagieren sollte, brachte ihre Tochter aber auf Anraten einer Freundin sofort ins Krankenhaus. Nach der Entnahme von Rückenmarkswasser dann die Diagnose: Hirnhautentzündung (Meningitis), ausgelöst durch Meningokokken-Bakterien. Ein mehrwöchiger Krankenhausaufenthalt folgte. Im Interview erzählt Jenny, dass die Erinnerung an diese schwierige Zeit sie auch Jahre später noch emotional werden lässt – besonders, seit sie selbst zweifache Mutter ist.
Meningokokken-Erkrankungen sind zwar selten, können aber innerhalb weniger Stunden lebensbedrohlich verlaufen und zu einer Hirnhautentzündung (Meningitis) oder Blutvergiftung (Sepsis) führen. (1) Insbesondere bei Babys und Kleinkindern sind die Symptome einer Meningokokken-Erkrankung anfangs oft unspezifisch und grippeähnlich. (2) Genau das macht sie so tückisch.
Wegen starker Kopfschmerzen ging es in die Klinik
Jennys Meningokokken-Infektion äußerte sich zunächst in sehr starken Kopfschmerzen, von denen sie nachts sogar aufwachte. Jenny erinnert sich, dass sie damals sofort schreiend zu ihrer Mutter lief. Glücklicherweise brachte Jennys Mutter die Vierjährige umgehend ins Krankenhaus, wo die Diagnose Meningitis recht schnell gestellt werden konnte. Erkrankung und Diagnostik gingen für Jenny nicht nur mit starken Schmerzen einher, sondern auch mit Angst: Sie musste für die Entnahme von Rückenmarkswasser fixiert werden und wusste als kleines Kind nicht, wie ihr geschah.
Dass ihre Mutter sofort mit ihr ins Krankenhaus fuhr, war die richtige Entscheidung: Wenn die Kleine erst am nächsten Morgen ins Krankenhaus gekommen wäre, hätte es laut den Ärzten schon zu spät sein können.
Eine quälende Zeit für Jenny – und für ihre Mutter
Auf die Diagnose folgte ein mehrwöchiger Klinikaufenthalt. Jenny erinnert sich noch, dass ihr dieser Zeitraum damals wie mehrere Monate vorkam. Es sei sehr schwierig für sie gewesen, immer nur im Bett liegen zu müssen – für eine Vierjährige habe sich das wie eine Gefängnisstrafe angefühlt.
Auch ihre Mutter durchlebte in diesen Wochen Höllenqualen, wie Jenny im Interview erzählt. Heute ist Jenny selbst zweifache Mutter – sie kann sich deshalb gut vorstellen, wie schlimm es damals für ihre eigene Mutter gewesen sein muss, ihre Tochter so leiden zu sehen.
Die Folgen der Erkrankung
Jenny hat sich von ihrer Meningitis erholt und zum Glück keine körperlichen Folgen davongetragen. Emotional belastet die Erinnerung sie aber heute noch – vor allem, seit sie selbst Mutter ist. Heute ist sie sich der möglichen Gefahren durch die Erkrankung bewusst. Deshalb ist es für Jenny auch keine Frage, dass sie ihre Kinder bestmöglich vor Meningokokken schützen möchte.
Für sie ist es das Wichtigste, dass ihre beiden Kinder nicht durchmachen müssen, was sie selbst damals durchgemacht hat. Umso mehr freut Jenny sich, dass die Vorsorgemöglichkeiten seither so viel besser geworden sind. Sie wurde für die Krankheit sensibilisiert und geht deshalb lieber einmal mehr als einmal zu wenig zu ihrer Kinderärztin, um Symptome abklären zu lassen.
„Gesundheit sollte nicht vom Glück abhängen“
Für Jenny ist es ein bedeutender Fortschritt, dass es heute Impfungen gegen Meningokokken gibt und dass die Krankenkassen die Kosten mittlerweile bundesweit übernehmen. Gesundheit solle für jedes Kind zugänglich sein, so die zweifache Mutter. Sie selbst habe großes Glück gehabt, dass sie die Erkrankung gut überstanden habe. Umso mehr wisse sie es zu schätzen, dass sie heute bei der Kampagne „Meningitis
bewegt.“ mitwirken dürfe – denn: „Ich denke, dass Gesundheit nicht vom Glück abhängen sollte.“
Impfungen sind der bestmögliche Schutz vor Meningokokken
Die STIKO empfiehlt Impfungen gegen Meningokokken; die Impfung gegen
Meningokokken B für Kinder bis zum 5. Geburtstag. (3) Jenny wünscht sich, dass das Thema Meningokokken noch bekannter wird und mehr Aufklärung betrieben wird. Auch nach so vielen Jahren wird sie bei diesem Thema immer noch emotional, weil es eine so tiefgreifende Erfahrung war.
Sprich deine Kinderärztin bzw. deinen Kinderarzt jetzt auf alle von der STIKO empfohlenen Meningokokken-Impfungen an.
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NP-DE-MNU-ABST-250001; 09/25
(1) BZgA: „Erregersteckbrief Meningokokken“. Verfügbar unter: http://bit.ly/4oEjMR7. August 2025.
(2) RKI: „Ratgeber Meningokokken“. Verfügbar unter: https://bit.ly/45GBaw5. August 2025.
(3) RKI: „Epidemiologisches Bulletin 04/2025“. Verfügbar unter: https://bit.ly/4lySMje. August 2025.
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