2025 Kolonialismus ver-lernen Afrika Haus Oumar Diallo Gründer Museum Neukölln
Автор: AFROTAK TV cyberNomads
Загружено: 2026-01-20
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2025 Herero-Stein meets EarthNest. Kolonialismus ver-lernen in Neukölln. Interview Afrika Haus Gründer Oumar Diallo.
Projektleitung / Kurator Michael Küppers-Adebisi für Museum Neukölln in Vorbereitung zum Tag des offenen Denkmals
Herero-Stein meets EarthNest. Kolonialismus ver-lernen in Neukölln.
Wann: Sonntag, 14. September 2025, 12:00 – 14:00 Uhr
Wo: Friedhof am Columbiadamm
Mit:
· Schüler:innen der Albert-Einstein-Oberschule
· Janine Wolter, Bezirksstadträtin für Bildung, Schule und Kultur
· Dr. Matthias Henkel, Leiter des Fachbereichs Museum | Stadtgeschichte | Erinnerungskultur
· Michael Küppers-Adebisi, künstlerischer Kurator des Workshops
· Silvia Haslauer und Philipp Hefke, Museumslehrer:innen, Museum Neukölln
Neukölln sucht Wege von kolonialer zu dekolonialer Erinnerungskultur:
Vom Herero-Stein über die Namibia-Gedenkplatte zum EarthNest
Der als Hererostein bekannte Gedenkstein auf dem Neuköllner Friedhof am Columbiadamm ehrt irritierenderweise nicht die bis zu 80.000 Opfer der Herero und Nama - im Gegenteil – der Stein ehrt sieben Angehörige der als Schutz-Truppen bezeichneten Besatzungsarmee, die aufgrund von dekolonialem Widerstand in dieser Zeit gefallen sind.
Der Stein hat sich in den letzten drei Jahrzehnten zu einem Stein des Anstoßes in Bezug auf eine angemessene, erinnerungspolitische Aufarbeitung des Kolonial-Krieges im damaligen Deutsch-Südwestafrika entwickelt. Denn auch die 2009 vor Ort als Korrektiv installierte Namibia-Gedenkplatte steht in der Kritik, den Völkermord nicht klar zu benennen.
Und erst am 28. Mai 2021 – fast 120 Jahre nach den historischen Ereignissen – hat das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland in einer Pressemitteilung die Verantwortung Deutschlands für den ersten Völkermord des 20.Jahrhunderts mit folgenden Worten anerkannt: „Wir werden diese Ereignisse jetzt auch offiziell als das bezeichnen, was sie aus heutiger Perspektive waren: ein Völkermord.“ [1]
Einen wirklich neuen Weg geht das im Herbst 2024 von Berlin Global Village der Öffentlichkeit übergebene Dekoloniale Denkzeichen EarthNest. Das aus zivilgesellschaftlichem Engagement erwachsene Projekt basiert auf innovativer Einbeziehung der Ex-Kolonien. Vormals Kolonisierte und vormals Kolonisierende konnten im Rahmen eines internationalen Kunst-Wettbewerbs als Co-Kreierende gemeinsam mit internationaler Jury und der BGV-Community einen orts-spezifischen Projektvorschlag realisieren. Wodurch die Neuverhandlung eines schwierigen kolonialen Erbes in der Entwicklung einer gemeinsamen, zukunftsgewandten Erinnerungskultur im öffentlichen Raum Berlins und darüber hinaus möglich wird.
Die Schüler:innen des Albert-Einstein-Gymnasiums haben – unter der Leitung des künstlerischen Kurators Michael Küppers-Adebisi und in Kooperation mit den Museumslehrer:innen des Museums Neukölln – innerhalb einer Projektwoche die beiden erinnerungskulturellen Gegenpole zum Ausgangspunkt genommen, um sich selbst auf die Spuren des Kolonialismus in Neukölln zu begeben und auf dieser Basis selbst einen bewussten Umgang mit dem kolonialen Erbe entwickeln zu können.
Die Ergebnisse dieses Workshops werden am Tag des Offenen Denkmals auf dem Friedhof am Columbiadamm präsentiert.
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