Manik "Depressionen als Ausdruck spiritueller Entfremdung" Satsang-Auszug
Автор: Manik Satsang
Загружено: 2021-09-19
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Die spirituelle Orientierungslosigkeit unserer Kultur ist eine der Ursachen vieler Depressionen.
In ihrer Tiefe sind Depressionen eine spirituelle Krankheit.
Dahinter stehen oft eine unbewusste Suche nach Sinn und Bedeutung im Leben und die Verzweiflung darüber, alles probiert und überall gesucht und doch keine Antworten gefunden zu haben.
Wer auf seiner Suche nur sinnentleerten Konsum, unbeseelte Glaubenssysteme und erstarrte Religionsgemeinschaften vorfindet, gelangt oft zu der Überzeugung, dass das Leben leer und sinnlos sei.
Wenn aber durch intensive Suche oder schieren Zufall ein Zugang zur Spiritualität gefunden wird, erscheint endlich ein Licht am Horizont.
Auch wenn es anfangs nur ein schwaches Glimmen sein mag, nicht mehr als eine Ahnung, weckt es doch die Hoffnung, dass nicht alles im Leben bedeutungslos ist.
Und dieses schwache Licht ändert alles.
Es bringt wieder Orientierung und Ausrichtung ins Bewusstsein, so wie Eisenstäbe von einem Magneten ausgerichtet werden.
Jetzt geht die Reise wieder weiter, die Stagnation und innere Erstarrung hat ein Ende.
Ein neuer Lebenswille und innerer Antrieb erwachen.
Wenn dann die ersten spirituellen Erfahrungen eintreten, man sich aus seinen Verstrickungen löst, sich wieder spürt und bei sich ankommt, finden die depressiven Gedanken und Stimmungslagen immer weniger Nahrung.
Dann sieht man auch, dass die Depressionen auch eine Hilfestellung deiner Seele war, um dich irgendwie auf die Suche zu schicken.
Denn ein nicht spirituelles Leben, das sich in Kosum, alberne Vergnügungen und kurzzeitige Sinnes-Stimulationen erschöpft, ist tatsächlich sinnlos. Es ist tatsächlich ein vergeudetes Dasein.
Einem intelligenten Menschen, der sich irgendwann elementaren Lebensfragen stellt, reichen die dümmlichen Antworten von Menschen, die selber nichts verstanden haben und nur angelesenen Unfug nachplappern, nicht mehr aus. Er muss sich selber auf die Suche begeben.
Osho hat das sehr klar zum Ausdruck gebracht mit seiner Aussage:
„Für einen intelligenten Menschen gibt es irgendwann nur zwei Alternativen:
Sannyas oder Selbstmord“
Ein spirituell ausgerichtetes Leben kann niemals sinnlos und leer sein.
Und es kann definitv nicht depressiv machen.
Gäbe es eine spirituelle Komponente in unserer Kultur, auf die jeder im Laufe seiner Sinnsuche irgendwann aufmerksam werden würde, bräuchten wir keine Depressionen und keine Antidepressive mehr.
Die epidemische Zunahme von Depression ist Ausdruck einer kranken Gesellschaft, an der die Individuen erkranken und zerbrechen.
Eine Gesellschaft, die nur noch mit Prosac und Antidepressiva aufrechterhalten werden kann und in der viele Menschen nur noch emotional heruntergedimmt teilhaben können, hat auf Dauer keine Überlebenschance.
Der individuelle Weg in die Heilung ist daher auch, dich aus dem Kontext dieser Gesellschaft zu befreien und den sinnentleerten Materialismus nicht mehr zu unterstützen.
Wenn du dich auf spirituelles Wachstum und Selbstfindung auszurichtest, beginnt das Licht der Heilung in dir zu leuchten.
Wenn du dich dann auch noch traust, dieses nach Außen strahlen zu lassen, wird es Auswirkungen auf alle anderen haben.
Dann bist du nicht mehr Teil der kranken Gesellschaft und damit Teil des Problems, sondern Teil der Heilung.
Auszug aus dem Satsang mit Manik im Institut für Seelenheilung Berlin, zu Fragen, mit denen der spirituelle Sucher auf seinem Weg nach Innen konfrontiert wird.
Webseite: http://www.lichtrebellen.de
Facebook: / lichtrebellen-199271967083414
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