Wenn sich die katholische Kirche wie eine grüne NGO verhält, wird sie überflüssig
Автор: FOCUS online
Загружено: 2025-04-25
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#derschwarzekanal #kirche #grünen
Die Predigten am Kirchentag sind mittlerweile deckungsgleich mit dem Parteibuch der Grünen, sagt FOCUS-Kolumnist Jan Fleischhauer. Julia Klöckners leise Kirichen-Kritik kann er daher verstehen.
Im Podcast „Der Schwarze Kanal“ geht es in dieser Woche nicht um Parteitage oder Plenarsitzungen – sondern um den seltsamen Schulterschluss von Kanzel und Klimaaktivismus.
FOCUS-Kolumnist Jan Fleischhauer nimmt die Aufregung um Bundestagsvizepräsidentin Julia Klöckner unter die Lupe, die es gewagt hatte, „leise Kritik an der Kirche“ zu äußern. Das reichte für einen Sturm der Entrüstung – vor allem aus dem grünen Lager.
„Riesige Empörung. Es hieß, sie wolle der Kirche jetzt einen Maulkorb verpassen“, sagt Fleischhauer. Er sah sich daraufhin das Interview der CDU-Politikerin selbst an – und solidarisiert sich mit Klöckner: „Aus meiner Sicht hat sie zu 100 Prozent recht.“
Denn wenn die Kirche lieber über Tempolimits als über das Jenseits spreche, verliere sie an Relevanz: „Wenn die Kirche jetzt ständig zu solchen weltlichen Dingen Stellung nimmt wie Tempolimit ab 130 auf Autobahnen, (...) dann sagt sich der eine oder andere: ,Ja gut, da kann ich ja gleich bei Greenpeace Mitglied werden.'"
Überhaupt werde die Kirche den „grünen Vorfeldorganisationen“, den NGOs, immer ähnlicher. „Also wer auf dem letzten Kirchentag war – zwischen dem grünen Parteiprogramm und dem, was da verkündet, gesungen und gebetet wurde – da passt kein Blatt Papier.“
Um seine Argumentation zu untermauern, schildert Fleischhauer eine Szene bei der Berliner Karfreitagsprozession: „Erste Station – da war einer, der hatte sich splitternackt ausgezogen, offensichtlich mit Schlamm eingerieben, Ketten umgelegt, um auf das Leid queerer Menschen in Ghana hinzuweisen. An der zweiten Station rief jemand: Lousia hat recht, hört auf Louisa Neubauer. Die dritte war, glaube ich, eine Muslimin, die zur großen Ökumene aufrief.“
Die Kirche dürfe sich nicht wundern, wenn die Zahl der Gläubigen abnehme. Denn: „Je mehr man eben den Erlösungshorizont ins Diesseits verschiebt, umso mehr begibt man sich in Konkurrenz zu diesseitigen Sinnstiftungsinstitutionen.“ Was die Kirche stark mache, sei das Ritual, nicht das Gebet für Tempo 130.
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