Dorf, Dächer, Dharma: vom Anger zur modernen Adresse | Berlin-Wartenberg | Reportage | Heimatjournal
Автор: rbb
Загружено: 2026-02-04
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Das Dorf Wartenberg mit gleichnamigem S-Bahnhof ist ein Ortsteil des Berliner Bezirks Lichtenberg, direkt an der Grenze zu Brandenburg. So manches dreht sich hier um das Ei, wenngleich das Dörfliche nur noch zu erahnen ist. Wartenberg wurde vor fast 800 Jahren von Siedlern aus der Altmark gegründet - der Dorfkern mit den alten Bauernhöfen ist noch zu erkennen.
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Zu DDR-Zeiten war Wartenberg eine der Gemüsekisten Berlins. Heute erfüllen sich dort viele Berliner ihren Traum vom Einfamilienhaus. Gerade entstehen am Wartenberger Anger 61 Wohnungen in Doppel- oder Reihenhäusern. In Wartenberg gibt es aber auch ein buddhistisches Zentrum, japanische Kirschbäume, schottische Hochlandrinder und japanisch-exotische Ostereier.
Bio-Ei-Produktion
Ein bisschen Landwirtschaft gibt es noch in Wartenberg: Bei „Berlin-Ei“ legen die Hühner fast 4000 Eier täglich. Wegen der winterlichen Kälte sind gerade alle Hühner im Stall, sonst sind sie tagsüber draußen.
Rückkehr aus Westfalen
Michael Schmidt ist Nachfahre eines Wartenberger Großbauern, der nach der Bodenreform in den Westen ging. Er hatte sich der Kollektivierung verweigert und musste dafür ins Gefängnis. Im Ort entstand dann die LPG „1. Mai Wartenberg“, eine Art Gemüsekiste für die Hauptstadt, Spezialität: Champignons. Nach der Wende ist schnell Schluss, doch es ist die Stunde des Neuanfangs für Michael Schmidts Familie.
Neues Wohnen
Auf einer Fläche mitten im alten Dorf entsteht neues Wohnen: Der Wartenberger Anger mit 61 Wohnungen in Doppel- und Reihenhäusern. Damit kommen bis zu 250 neue Einwohner zu den rund 3000, die schon dort leben. Ein paar Straßenecken weiter wird ebenfalls gebaut: Das ehemalige Schnitterhaus, ein altes Backsteingebäude von 1880, wird komplett erneuert. Früher lebten dort Landarbeiter, dann richtete der Konsum Büros ein und nun soll es wieder Wohnraum werden.
Pagode in Wartenberg
An der alten Dorfstraße steht ein unscheinbares Haus mit asiatischem Schriftzug. Es ist ein buddhistisches Zentrum von Berlin. Die Pagode heißt übersetzt: Pagode der liebenden Güte. Immer sonntags ist Gottesdienst. 45 Vereinsmitglieder und regelmäßige Besucher versammeln sich zum Gebet mit anschließendem gemeinsamen Essen. Die kleine Gemeinde wächst, denn es gibt viele Vietnamesen in der Stadt.
Eierkunst aus Japan
Kerstin Lucas ist mit dem Herzen in Japan zu Hause. Sie spricht japanisch, ist oft durch Japan gereist und hat sich als Shiatsu-Therapeutin ausbilden lassen. Mitgebracht hat sie auch die Kunst der japanischen Eier-Malerei. In Wartenberg bemalt sie Ostereier und hat einen Tama-Goya, was übersetzt „Eier-Laden“ bedeutet.
Kapitel:
00:00 Überblick mit Eierstempeln
03:04 Rückkehr nach Wartenberg
07:53 Neues Wohnen im Neubau: Wartenberger Anger
11:07 Neues Wohnen im Altbau: Schnitterkaserne
14:15 Pagode Wartenberg
19:44 Japanische Eier
24:08 Die Wartenberger Feldmark
Foto: rbb
#heimatjournal #reportage #berlin #wartenberg #eier
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