Fambach (D), Die Glocken der ev. Kirche St. Jakobus, Geläutepräsentation (Turmaufnahme)
Автор: Glockenlandschaft Thüringen
Загружено: 2025-11-16
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In diesem Video wird das Geläut der evangelischen Dorfkirche St. Jakobus in Fambach präsentiert.
Töne: as' b' des" es"
Ablauf:
1. 0:00-10:05 Impressionen der Kirche
2. 10:05-12:22 Glocke 4 (es")
3. 12:22-15:56 Glocke 3 (des")
4. 15:56-19:10 Glocke 2 (b')
5. 19:10-23:31 Glocke 1 (as')
6. 23:31-24:01 Uhrschlag
7. 24:01-27:17 Vollgeläut (as' b' des" es")
8. 27:17-30:23 Impressionen der Aussicht vom Turm (mit Außenaufnahmen des Vollgeläuts)
9. 30:23-35:11 Vollgeläut (as' b' des" es")
Fambach ist mit rund 1.850 Einwohnern eine Gemeinde im Landkreis Schmalkalden-Meiningen in Thüringen, Deutschland. In der Ortsmitte ragt auf dem ehemaligen Burghügel die evangelisch-lutherische Dorfkirche Sankt Jakobus empor.
Im Jahr 1183 wurde eine erste Kapelle an der Stelle der heutigen Kirche erwähnt. Sie war vermutlich die Burgkapelle der damaligen Burg Vanebach, welche sich auf dem Gebiet der heutigen Kirche befand und dem heiligen Philippus, Jacobus und Vinzenz geweiht war. Von dieser ersten Kapelle stammt vermutlich der untere Teil des Turms. Um 1300 bis 1500 wurde die Kirche erweitert. Im 16. Jahrhundert kam es auch in Fambach zur Reformation. 1616 wurde der Turm auf seine heutige Höhe erhöht, 1617 erweiterte man die Kirche auf ihre heutige Größe. Im Jahr 2004 erfolgte eine Innensanierung, 2016 wurde die Kirche umfassend von außen saniert.
Zur Ausstattung der Kirche gehört neben dem Altar unter anderem die Orgel aus dem Jahr 1723, die Kanzel aus dem Jahr 1617 von Franz Heller und der Taufstein aus dem Jahr 1629.
Im Turm der Kirche befinden sich heute 4 Glocken. Die größte Glocke ist zugleich die älteste und wurde von Peter Gereis in Schleusingen 1516 gegossen. Bis zum Zweiten Weltkrieg befand sich im Turm mindestens eine weitere Glocke, welche vom lothringischen Wandergießer Claude Brochard 1630 gegossen wurde. Diese Glocke musste im zweiten Weltkrieg abgegeben werden und kehrt leider kaputt nach Fambach zurück. Im Jahr 1952 wurde die heutige kleinste Glocke gegossen und damit eine erste Ergänzung für die große historische Glocke geschaffen. 1955 folgte der Fakismilguß der zurückgekehrten Glocke von Brochard, womit die heutige Glocke 3 entstand. 1965 wurde mit der heutigen Glocke 2 das Geläut vervollständigt und erklingt seidem in einem verstimmten aber interessanten und hörenswerten Gloria-Tedeum-Motiv. Durch die deutlich hörbare Verstimmung kann die Tonfolge auch als as' ces" des" es" gehört werden, was vorallem in Teilgeläuten hörbar ist. Im Gesamteindruck macht es jedoch eher den Höreindruck eines as' b' des" es".
Im Jahr 2020/21 erfolgte eine umfassende Sanierung des Geläuts. Alle Glocken erhielt dabei unter anderem neue Klöppel und Holzjoche und wurden von ihren gekröpften Armaturen befreit.
Daten der Glocken: Ton, Gussjahr, Gießer, Gewicht, Durchmesser
Gl.1 as'-1 1516 Peter Gereis (Schleusingen) 838kg 1010mm
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Gl.2 b'+7 1965 Schlilling (Apolda) 525kg 832mm
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Gl.3 des"±0 1955 Franz Schilling & Söhne (Apolda) 336kg 715mm
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Gl.4 es"-2 1952 Franz Schilling & Söhne (Apolda) 298kg 592mm
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Inschriften der Glocken:
Glocke 1/ Osanna (Toten- und Festtagsglocke):
"+ o • rex • glorie • veni • cvm • pace • s • philip • iaco • vinsen • patro • eccle • ave • maria • gra • plea • ioha • zcabel • vic T • maria • heis • ich • peter • goereys • von • schlusingen • gos • mich • anno • dni • m • ccccc • xvi"
(Die Punkte zwischen den Wörtern entsprechen kleinen Rauten)
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Glocke 2/ Magnificate (Gebetsglocke):
"+ O LAND LAND HÖRE DES HERRN WORT"
Außerdem befindet sich auf der Glocke unter anderem das Gießerzeichen der Gießerei Schilling in Apolda.
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Glocke 3/ Cantate (Trau- und Vaterunserglocke):
"• GOTT • GIEB • FRIED • IN • DEINEM • LAND • VND • HEYL • ZU • ALLEN • STAND • 1630 • +"
Außerdem befindet sich auf der Glocke unter anderem das Gießerzeichen der Gießerrei Schilling in Apolda. Sie ist ein Fakismilguß der beschädigt zurückgekehrten Glocke des lothringischen Wandergießers Claude Brochard aus dem Jahr 1630.
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Glocke 4/ Glorificate (Tauf- und Abendmahlsglocke):
"+ GOTT ALLEIN DIE EHRE"
Außerdem befindet sich auf der Glocke unter anderem das Gießerzeichen der Gießerrei Schilling.
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Ein großes Dankeschön geht an alle Beteiligten für die Ermöglichung der Aufnahme, vorallem an @maureenbaier8881 !
Quellen: eigene Fotos und Aufnahmen, Kirchengemeinde St. Jakobus Fambach, Wikipedia
Aufnahme: 16. August 2025 zu einem Sondergeläut
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