VILSBIBURG (LA), Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt - Vollgeläut (Turmaufnahme)
Автор: unteroktav
Загружено: 2018-09-01
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Описание:
Tonfolge: g°-b°-c¹-d¹-f¹-g¹-b¹-c²
8) BARBARAGLOCKE
Schlagton: c²+2
Gewicht: ca. 225 kg
Durchmesser: 74 cm
Gießer und Gussjahr: Johann Hahn (Landshut) 1949
7) ISIDORGLOCKE
Schlagton: b¹-4
Gewicht: ca. 311 kg
Durchmesser: 84 cm
Gießer und Gussjahr: Johann Hahn & Sohn (Landshut-Reichenhall) 1926
6) MARKUSGLOCKE
Schlagton: g¹+2
Gewicht: ca. 500 kg
Durchmesser: 98 cm
Gießer und Gussjahr: Johann Hahn (Landshut) 1949
5) ALOISIUSGLOCKE
Schlagton: f¹+4
Gewicht: ca. 700 kg
Durchmesser: 107 cm
Gießer und Gussjahr: Johann Hahn (Landshut) 1949
4) ANNAGLOCKE
Schlagton: d¹+6
Gewicht: ca. 1.025 kg
Durchmesser: 125 cm
Gießer und Gussjahr: Johann Hahn (Landshut) 1949
3) JOSEFSGLOCKE
Schlagton: c¹+2
Gewicht: ca. 2.050 kg
Durchmesser: 155 cm
Gießer und Gussjahr: Johann Hahn (Landshut) 1949
2) SEBASTIANSGLOCKE
Schlagton: b°+2
Gewicht: ca. 2.915 kg
Durchmesser: 170 cm
Gießer und Gussjahr: Johann Hahn (Landshut) 1949
1) MARIENGLOCKE
Schlagton: g°+6
Gewicht: ca. 5.200 kg
Durchmesser: 205 cm
Gießer und Gussjahr: Johann Hahn (Landshut) 1949
Die Stadtpfarrkirche Vilsbiburg besitzt mit acht Glocken mit einem Gesamtgewicht von knapp 13 Tonnen eines der größten Geläute im Bistum Regensburg und wohl das umfangreichste Geläut der Gießerei Hahn überhaupt. Die Marienglocke ist zudem die zweitschwerste Glocke dieser Gießerei.
An das nicht mehr vorhandene Geläut vor dem Ersten Weltkrieg aus dem Jahr 1903 erinnert die Schlagringinschrift auf der großen Glocke. 1948 wurde ein neues Geläut in Auftrag gegegen, welches am 7. April 1949 feierlich in Vilsbiburg empfangen und am 10. April vom Regensburger Weihbischof Johann Baptist Höcht geweiht wurde.
Aus der Zwischenkriegszeit ist noch die Isidorglocke vorhanden, welche im Vergleich zu den neuen Glocken jedoch hörbar zu tief steht.
Die acht Glocken verteilen sich auf zwei Glockenstuben: In der unteren sind die Glocken 2, 3, 4, 7 und 8 aufgehängt, in der oberen direkt unter der Turmzwiebel die drei übrigen.
Im Gutachten des damaligen Regensburger Glockensachverständigen aus dem Jahr 1949 werden insbesondere die vier großen Glocken wegen ihrer gelungenen Zier und des Klangs gerühmt. Leider können genau diese vier Glocken wegen der eingebauten Reversionsklöppel zur statischen Entlastung des Turms ihr Potential nicht in vollem Maß entfalten.
Dennoch darf das Geläut der Stadtpfarrkirche Vilsbiburg zu den eindrucksvollsten Ensembles im weiten Umkreis gezählt werden und nimmt schon allein als umfangreichstes noch bestehendes Geläut der bis 1972 im nahen Landshut existierenden Gießerei Hahn eine herausragende Stellung ein.
(Quelle Glockendaten: Gutachten über das Geläut aus dem Jahr 1949 und www.wikipedia.de)
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Die ehemalige Kreisstadt Vilsbiburg wurde um das Jahr 1000 erstmals als Pipurch erwähnt. Aus dem Jahr 1308 ist die Bezeichnung des Ortes als "Markt" aber auch als "Stadt" überliefert.
Die erste Nennung einer Kirche in Vilsbiburg geht auf das Jahr 1265 zurück. Bereits zu dieser Zeit dürfte eine Pfarrei bestanden haben. Die heutige spätgotische Kirche wurde wohl ab 1406 erbaut, 1437 konsekriert und gegen Ende des 15. Jhs. vollendet. Der Kirchturm war ursprünglich mit einem Spitzhelm bedeckt, wurde aber in barocker Zeit erhöht und um eine Zwiebel aufgestockt. In der zweiten Hälfte des 17. Jhs. wurde auch die Innenausstattung großteils barockisiert. Um 1850 begann die Regotisierung, im Zuge derer man fast alle barocken Ausstattungsstücke wieder entfernte. In den Jahren 1855/56 entstand eine durchgehend neugotische Ausstattung durch den Münchener Bildhauer Johann Petz.
Die imposante Staffelhallenkirche - auch "Dom des Vilstales" genannt - ist dreischiffig. Der gesamte Innenraum ist mit einem auffällig gefärbtem Netzgewölbe ausgestattet. Die drei Langhausschiffe werden durch vier rechteckige Pfeiler getrennt. Die drei Chorfenster tragen moderne Glasgemälde aus Jahr 1955 von Heinrich Diermeier. Die neugotische Ausstattung wurde großteils bereits 1948 wieder entfernt. Bei einer Außenrenovierung im Jahr 1960 nahm man den Verputz ab, um das gotische Backsteinmauerwerk wieder sichtbar zu machen. Damit erhielt das Gotteshaus im Wesentlichen seine heutige äußere Form.
Der Westturm der Pfarrkirche mit Zwiebelhaube ist 75 Meter hoch und erinnert ein wenig an die Frauenkirche in München.
(Quelle: www.wikipedia.de)
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Fotos, Tonaufnahmen außen und Video obere Glockenstube: unteroktav
Tonaufnahmen innen, Video untere Glockenstube und stationäre Kamera obere Glockenstube: Glockenfampf
Historisches Foto zur Glockeneinholung 1949: http://www.unser-vilstal.de (mit freundlicher Genehmigung von Dr. Albert Niedermayer)
Herzlichen Dank an die Verantwortlichen der Pfarrei Vilsbiburg für die Ermöglichung des Videoportraits und die Erlaubnis zur Veröffentlichung!
Ein besonderer Dank geht auch an den User "Glockenfampf" für die gute Zusammenarbeit und für die Bereitstellung seiner Aufnahmen!
Glockenfampfs Video ist unter folgendem Link abrufbar:
• Vilsbiburg (D - BY) Die Glocken der Stadtp...
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