MÜNCHEN-NEUHAUSEN (M), Pfarrkirche Herz Jesu - Vollgeläut
Автор: unteroktav
Загружено: 2018-11-04
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Tonfolge: es¹-as¹-b¹-c²-es²
Alle Glocken wurden von Rudolf Perner in Passau gegossen.
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Die katholische Pfarrkirche Herz Jesu in München-Neuhausen wurde in den Jahren 1997 bis 2000 nach den Plänen des Münchner Architekturbüros Allmann Sattler Wappner errichtet. Der moderne Bau wurde schon bald zu einer der am häufigsten besuchten Kirchen in München.
In der Nacht vom 25. auf den 26. November 1994 vernichtete ein Brand die Vorgängerkirche völlig. Lediglich das Knappe-Kruzifix, zwei Farbfenster von Seewald und die drei Bronzetüren von Mikorey überdauerten die Brandkatastrophe.
Die jetzige, dritte Herz-Jesu Kirche ist ein einfacher gläserner Quader mit einer blauen Front und (halb-)transparenten Seiten (16 Meter Höhe, 21 Meter Breite und 48 Meter Länge). Konstruktiv handelt es sich um ein Stahlskelett mit abgehängter Glasfassade. Innerhalb dieses Glaskastens befindet sich, unverbunden, ein weiterer, diesmal hölzerner Kubus, in den seitlich durch über 2.000 senkrecht stehende Holzlamellen je nach Sonnenstand unterschiedlich stark Licht einfällt, wobei die Helligkeit zum Altar hin kontinuierlich zunimmt. Gegenläufig dazu verhält sich die Transparenz der Außenwände, die – den Altarbereich vor Einblicken schützend – dort gänzlich opak erscheinen, während sie im Vorraum aus Klarglas bestehen. Zwischen Innen- und Außenkubus verläuft ein Umgang. Die vier Wände des Innenkubus haben einen Spaltbreit Abstand voneinander und erscheinen somit als freistehende Scheiben. Auch die abgehängte Decke liegt nicht auf den Innenwänden auf, sondern scheint über einem Lichtspalt zu schweben. Auf der Eingangsseite befindet sich die Orgelempore. Sie ist als ein auf Rundstützen in den Innenkubus eingestellter Kastenraum aus Beton gestaltet. Durch den niedrigen Bereich unter der Orgelempore betritt der Besucher den Kirchenraum. Der Boden im inneren Kubus fällt zum Altar hin ab, wodurch ein einladendes Gefühl der Geborgenheit erreicht wird. Dazu trägt auch das helle Holz der Innenstruktur und der zum Eingang gewandten Seite des Kirchengestühls bei. Die Rückwand des Kirchengestühls ist dunkel, der Hintergrund des Emporenkastens schwarz, wodurch sich die silberne Orgel, die sich über dem Eingang des inneren Kubus befindet, optisch stark abhebt. Den Raumabschluss auf der Altarseite bildet ein wandhoher metallgewebter Vorhang aus Tombak des Künstlerpaares Lutzenberger + Lutzenberger, der an einigen Stellen dichter gewebt ist. Je nach Lichteinfall erscheint das Kreuz mal heller, mal dunkler als die Umgebung, wodurch ein veränderlicher, lebendiger Eindruck entsteht.
Die komplette Vorderseite lässt sich wie ein riesiges zweiflügeliges Tor vollständig öffnen, was aber nur an hohen Feiertagen geschieht, ansonsten betritt man die Kirche durch zwei kleinere Schlupftüren im Hauptportal. Die Kirche hat die größten Kirchentore der Welt. Die Vorderseite besteht aus 24 mal 18 Quadraten, die wiederum aus kleinen Quadraten bestehen, auf denen sich Muster aus stilisierten weißen Nägeln befinden. Ein von Alexander Beleschenko eigens entwickelter Code für die Anordnung dieser Nägel (in Anlehnung an die Keilschrift) zitiert in immer wiederkehrender Form die Passionsgeschichte nach Johannes 18–20. Durch eine zweite Glasschicht, diesmal mit blauen Nägeln auf durchsichtigem Glas, erscheinen einige Teile der Fläche in einem dunkleren Blau, ein hellblaues Kreuz wird dadurch schemenhaft deutlich. Das Kreuzmotiv wiederholt sich innen an der Altarwand.
Um den inneren Kubus herum führt ein Kreuzweg des Künstlers Matthias Wähner. Die verschiedenen Stationen der Leiden Jesu werden durch Schwarzweiß-Fotografien der entsprechenden Stationen auf der Via Dolorosa in Jerusalem illustriert.
Dem gelagerten Volumen des Saales antwortet als senkrechter Akzent der Kirchturm. Da er als freistehender Campanile aus dem Baukörper ausgegliedert ist, kann dessen kubische Form rein bewahrt werden.
Quelle: www.wikipedia.de
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Fotos und Tonaufnahme: unteroktav
Immer wieder hört man das Quietschen bzw. Scheppern der Stahlverstrebungen des Kirchturms, die beim Läuten in Bewegung geraten. Ob das immer noch so ist (die Aufnahme ist - wie übrigens auch die Fotos - bereits über 10 Jahre alt), entzieht sich meiner Kenntnis.
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