Ermittler heben Schmuggel-Netzwerk für Russland aus | NDR Info
Автор: NDR Info
Загружено: 2026-02-03
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Großrazzia in Norddeutschland
Fünf Männer sollen mechanische und technische Bauteile für die russische Rüstungsproduktion beschafft und nach Russland ausgeführt haben. Dabei ging es beispielsweise um Rollen- und Kugellager, Fotodioden und Speicher. Über eine Scheinfirma in Lübeck sollen so Tausende Lieferungen nach Russland gegangen sein - um Embargo-Bestimmungen der Europäischen Union zu umgehen. Die Bundesanwaltschaft hat nun am Montag fünf mutmaßliche Mitglieder des Beschaffungs-Netzwerks festnehmen lassen - in Lübeck und im Kreis Herzogtum Lauenburg. Unter den Festgenommenen ist der Geschäftsführer der Lübecker Firma. Der 38-Jährige gilt als Hauptbeschuldigter und kam laut ARD-Informationen erst am Montagmorgen aus dem Ausland wieder nach Deutschland.
Durchsuchungen in mehreren Bundesländern
Gegen fünf weitere Verdächtige werde weiter ermittelt, diese seien aber auf freiem Fuß, teilte die Bundesanwaltschaft mit. Durchsuchungen fanden deswegen in mehreren Bundesländern statt. In Schleswig-Holstein waren Beamten des Zollkriminalamtes unter anderen im Lübecker Stadtteil St. Lorenz Nord, im Kreis Herzogtum Lauenburg und im Kreis Ostholstein unterwegs. In Mecklenburg-Vorpommern gab es Razzien im Landkreis Nordwestmecklenburg. Auch in Hessen (Frankfurt am Main) und in Bayern (Nürnberg) gab es Durchsuchungen.
Endabnehmer: Rüstungsunternehmen in Russland
"Die Beschuldigten sollen im Auftrag mutmaßlich staatlicher russischer Stellen Scheingeschäfte abgewickelt haben und hierzu zwei Firmen in Lübeck genutzt haben", sagte Ines Peterson, Sprecherin der Bundesanwaltschaft. "Die Güter, die sie erlangt haben, gingen dann an Scheinempfänger in andere Staaten, gelangten aber letzten Endes nach Russland, darunter auch an russische Rüstungsunternehmen", so Peterson. Begonnen hatten die Aktivitäten laut Bundesanwaltschaft spätestens seit Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine im Februar 2022. "Hinter dem Beschaffungsnetzwerk standen auf russischer Seite mutmaßlich staatliche Stellen. Zu den Endabnehmern der ausgeführten Güter gehörten mindestens 24 gelistete Rüstungsunternehmen in Russland", heißt es in der Mitteilung.
#NDRInfo #Razzia #Russland #Zoll
00:00 Razzia gegen mutmaßliches Schmuggel-Netzwerk
00:23 Um diese Summe geht es
00:30 Warum führt die Spur nach Russland
00:50 Diese Waren gingen nach Russland
01:19 Das passiert mit den Festgenommenen
01:37 Wie ist das ganze aufgeflogen?
02:20 War die Razzia ein großer Erfolg für Deutschland?
Foto Thumb: NDR
picture alliance/dpa/NEWS5 | News5 / Sebastian Peters
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