Fahrradfahrt mit Kind entlang des Elberadweges - baden in der Elbe
Автор: Mike Kaufmann
Загружено: 2018-06-12
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Der 2. Teil unserer Fahrrad-Reise beginnt kurz nach Elster/Elbe und führt uns 3 über Mühlanger nach Lutherstadt Wittenberg. Wir fahren an einer Bockwindmühle und meiner persönlichem 2. Lieblings-Eiche vorbei und gehen tatsächlich in der Elbe baden.
Durch die angelegten "Strandaufgänge" kann man prima bis zu den Elbe-Ufern runter laufen und sich den Flusslauf besehen. Man staunt nicht schlecht über so einen gewaltigen Strom. Ausflugsschiffe fahren Wittenberg-Besucher und Luther-Interessierte ins Wittenberger Umland und ins Biosphärenreservat Mittlere Elbe.
Gelegentlich sieht der interessierte Fluss-Besucher aber auch lange Ausflugsschiffe die, die "ganze" Elbe befahren von Hamburg bis Dresden. Diese Gäste der Schiffe kommen tatsächlich aus der ganzen bekannten Welt.
Als Justus und ich herunter zur Elbe liefen staunte ich nicht schlecht, auf eine Gruppe junger "Mädchen" zu treffen, die sich erst mal etwas überwurfen als sie uns bemerkten. Sie lagen und saßen am Sandstrand und genossen das Leben. Wir kamen ins Gespräch und so erfuhr ich, das eine ursprünglich aus Wittenberg ist und 2 in Berlin arbeiteten, aber aus Amerika seien. Die eine sagte sie sei aus Missouri und bemerkte dazu, ..dort sei es aber nicht so trocken wie hier. (haha)
Naja, das schiebe ich mal auf die wochenlange Hitze bei uns.
Das Wichtigste:
Durch die 3 Mädchen bekam ich natürlich auch Mut zu baden und zwar genau an ebendieser Stelle. Schließlich sagte die Wittenbergerin, das man dies hier wirklich könne, sie gehen hier auch oft, sie wären schon ein paar mal drinnen gewesen hier und man könne durchaus bis zur Mitte der kleinen Bucht gehen und auch noch locker dort stehen.
Genau das wollten wir jetzt aber auch.
Die Hitze drückte. Wir konnten es kaum noch erwarten. Schnell ausgezogen und ab ins Wasser, so wie wir geschaffen waren.
Nein war das unglaublich. Ich in der Elbe baden. Sogar Fische konnte man dort sehen. Das Wasser war angenehm und warm. In Flüssen habe ich bis jetzt nur in Südfrankreich und in Slowenien gebadet. ..und jetzt hier bei uns zu Hause.
Fast nicht zu glauben, ..stimmt´s?
Die Türme von Wittenberg hatten wir ja schon vom Weg gesehen und so fühlten wir das nahe Ende leicht heran kommen.
Ca. 17 Uhr waren wir in der historischen Altstadt von Wittenberg.
Also ca. 10 Stunden unterwegs mit Fahrrad und Kind und vielen Pausen. Durchfahren könnte man sicher in der Hälfte der Zeit.
Früher war ich öfters mal mit der so genannten Naherholungs-Fahrkarte allein mit dem Zug dorthin gefahren. Wittenberg hat mich immer begeistert. In Wittenberg waren auch früher zu DDR-Zeiten Besucher und Touristen aus dem Nicht-Sozialistischem Ausland.
In Wittenberg gab es immer etwas zu sehen. Dort konnte man etwas erleben. Die Beziehung zu Wittenberg ist auch eine Besondere, da in den Kinderferienlagern der Deutschen Reichsbahn, in denen ich ja oft war immer auch Kinder aus Zahna, Roßlau und Wittenberg dabei waren. Da hat damit zu tun, weil Wittenberg ja Eisenbahntechnisch zur Reichsbahn-Bezirksdirektion Halle gehört hat. Weil Falkenberg eben auch bis in die 50ger Jahre zum Bezirk Halle gehörte und eben natürlich auch zum Land Sachsen-Anhalt.
So war das. Falkenberg hatte oft mehr mit mit Wittenberg oder Halle zu tun. Davor, also bis 1815 gehörten Falkenberg und auch Wittenberg zum Lande Sachsen. (war auch mal schön)
Nun kamen wir also an, mit unseren geschundenen Rädern und Knochen, ..in Luthers Stadt.
..und an seinem überlassenem Wohnhaus machten wir das 1. Mal Halt und genossen unser Erreichtes.
Jetzt waren wir da.
In der Stadt wurde gerade das jährliche Fest, Luthers Hochzeit gefeiert. Wir schoben unsere Räder wir Sieger durch die Menschenmassen, aßen Softeis und als wir vor der Schlosskirche und Luthers Thesen-Tür vorbei kamen trafen wir auf
Opa Olaf und Oma Claudia.
Das war eine Wiedersehens-Freude und Tränen kullerten.
Sofort holte ich in Tonkrügen Honig- und Kirschbier und machte damit alle glücklich.
Jedes Jahr reisen die zwei Alt-Wittenberger (und Zörnigal) aus der thüringischen Rhön in ihre alte Heimat und treffen Freunde und Bekannte.
Justus und Ulrike fuhren dann noch einmal auf einem Mittelalter-Karussell, während dessen ich mitgebrachte angematschte Nektarinen und Aprikosen aß. Danach fuhren wir mit den Fahrrädern zum neuen Bahnhofsgebäude und pünktlich 20.03 Uhr fuhr der Zug über Holzdorf, Annaburg und Fermerswalde zurück nach
Falkenberg Elster.
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