DDR - Im Intershop - deutsch
Автор: Teleguen - - -
Загружено: 2018-01-10
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Der Intershop in der DDR.
Die Intershop-Story: Sie waren kleine Inseln der westlichen Konsumgesellschaft im ostdeutschen Sozialismus:
Die Intershops. Dort konnten DDR-Bürger alles kaufen, worauf die Werbung im Westfernsehen Lust machte – wenn man Westgeld hatte. "Umschau extra" lässt die Erinnerungen an die Westläden im Sozialismus aufleben.
Die Läden, die Westwaren im Sortiment hatten, wurden nach dem Mauerbau geschaffen. Ziel war es eigentlich, die Devisen der West-Besucher abzuschöpfen. Diese Schaufenster weckten aber auch bei den DDR-Bürgern Begehrlichkeiten.
Erst Mitte der 1970er-Jahre durften sie im Intershop einkaufen. Zuerst mit D-Mark, ab Ende der 1970er nur noch mit den sogenannten "Forum"-Schecks. Der Name des Zahlungsmittels verrät, wer hinter dem Intershop steckte: die "Forum-Außenhandelsgesellschaft mbH". Sie gehörte zur "Kommerziellen Koordinierung" von Honeckers obersten Devisenbeschaffer Alexander Schalck-Golodkowski.
Während sich Ostdeutsche im Intershop den kleinen Traum vom Westen erfüllten, war er für Westdeutsche ein Schnäppchenparadies, in dem sie Zigaretten, Spirituosen, Kaffee, Parfum und vieles mehr ohne Zoll und Steuern und damit viel günstiger als in der Bundesrepublik oder Westberlin kaufen konnten. So florierte das Geschäft vor allem an den Transitstrecken.
Das zeigen einzigartige Fotos eines westdeutschen Journalisten. Kurios ist, dass es im Intershop nicht nur Westwaren für Westgeld gab, sondern auch Ostwaren. So hatte AMIGA für die Intershops Schallplatten mit Lizenzen westdeutscher Labels gepresst und in Halle an der Saale wurde "first class"-Kaffee produziert, der für D-Mark verkauft wurde.
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