Robert Habeck über die Grünen und soziale Medien | Markus Lanz vom 02. Februar 2021
Автор: ZDFheute Nachrichten
Загружено: 2021-02-03
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„Ich bin jedenfalls nicht froh in der Opposition zu sein und die anderen immer nur zu kritisieren“, sagt der Chef von Bündnis 90/Die Grünen über die aktuelle Lage seiner Selbst im politischen Ge-schehen der Bundesrepublik Deutschland. Er nehme seiner Arbeit als Oppositioneller dennoch ernst und erklärt, wie seine Partei in jüngster Vergangenheit öfters Kritik ausgeübt habe, vor al-lem bei dem Thema Impfstoffbeschaffung und Liefermängel.
Hier greift ihn allerdings die „Spiegel“-Redakteurin Valerie Höhne an und wirft ihm vor, dass Christian Lindner von der FDP und die SPD einen Impfgipfel gefordert hätten, allerdings nicht die Grünen. Ihrer Meinung nach sei die Kritik der Grünen zu leise und nicht fordernd, was sie aller-dings von der Partie hinter Robert Habeck und Annalena Baerbock erwartet hätte.
„Opposition sollte über sachliche und fundierte Kritik passieren“, antwortet Habeck auf den Vor-wurf und spielt damit auf einen, nach seiner Meinung unnötigen Impfgipfel an. Der Gipfel hätte mehr geschadet als genutzt und das Endresultat sei gewesen, dass man sich innerhalb der Politik und den Unternehmen mal ausgetauscht habe.
Dass in genau solchen Situationen die Grünen gerne mehr Macht in der Bundesregierung hätten, lässt sich nicht ausschließen. Zumindest Robert Habeck schließe nicht aus, dass die Grünen nach der Bundestagswahl im September 2021 Koalitionspartner in der Exekutiven sein werden. „Das Unwahrscheinliche möglich machen“, sei seine Devise und erklärt zudem, dass die Kritik gegen ihn und seine Parteikollegin Annalena Baerbock „zu wenig Erfahrung zu haben“ nicht nur daran ge-messen werden könne, ob und was für ein Amt man früher gehabt hätte. Erfahrung bilde sich.
Schlechte Erfahrung habe er allerdings mit Twitter gesammelt. Aus seiner Sicht seien soziale Me-dien nur werbebasierte, hochkommerzielle Konzerne, welche mit den Informationen der Nutzer Geld verdienen wollen. Zudem glaubt er, dass wenig junge Leute in Deutschland Twitter nutzen würden.
Andere Erfahrungen habe der SPD-Gesundheitsexperte und Epidemiologe Karl Lauterbach ge-sammelt, der über viele junge und politisch interessierte Leute berichtet, die sich konstruktiv in den sozialen Medien austauschen würden.
Den gesamten Talk findet ihr hier: https://kurz.zdf.de/mK6R/
Weitere Gäste in der Sendung:
Malu Dreyer, Politikerin
Die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz und SPD-Politikerin nimmt Stellung zu den Ergebnis-sen des Impfgipfels und zur Frage möglicher Exit-Strategien aus dem Lockdown.
Tilo Wagner, Journalist
Der bei Lissabon lebende Journalist berichtet über die Lage in Portugal, wo sich die Corona-Krise mit der weltweit höchsten Todes- und Infektionsrate dramatisch zugespitzt hat.
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