300 km/h schnell! MV Agusta Brutale 1000 RR Testfahrt – Zu unbequem für ein Naked Bike?
Автор: Motorradmagazin
Загружено: 2023-06-21
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Im Rahmen der Präsentation bekamen wir die Gelegenheit, zwei großzügige Runden durch das Seengebiet Oberitaliens zu ziehen und dabei den aktuellen Jahrgang aus Schiranna zu verkosten. Die Modelle sind zwar allesamt nicht neu, wurden aber teilweise doch tiefgreifend für diese Saison weiterentwickelt.
Beginnen wir bei der Dragster RR, rückblickend unser Lieblingsmodell aus dem Kleeblatt des Testfuhrparks. Warum? Weil man hier noch halbwegs bequem untergebracht ist, aber dennoch das faszinierend Verrückte der Marke nachvollziehen kann. Der 140 PS starke 800er-Dreizylinder der RR schiebt fein an, bleibt dabei aber sehr gut dosierbar, perfekt für die verwinkelten Straßen bergauf und bergab. Dort kann man auch den überbreiten Lenker (mit noch weiter außen angebrachten Spiegeln) gut einsetzen, der in der Stadt natürlich von Nachteil ist. Das Fahrwerk zeigt sich straff, aber noch erträglich, der Sattel – wiewohl für 2023 neu gemacht – ab einer Stunde Fahrzeit zu hart. Lässiger Spruch!
Sehr gut funktioniert das Smart Clutch System (SCS), bei dem man die Kupplung nur zum Starten bei eingelegtem Gang und für Wheelies benötigt; im Grunde ein erweiterter Quickshifter, der auch ein Anfahren ohne Kupplung ermöglicht.
Wie die Dragster ist auch die Turismo Veloce bereits das neunte Jahr am Markt, wirkt jedoch deutlich angejahrter. Hier würde man sich bald eine Überarbeitung wünschen. Ihr 110 PS starker Triple tritt deutlich zahmer auf, auch die Ergonomie ist mit vergleichsweise hohem, nah am Fahrer positionierten Lenker gewöhnungsbedürftig und das Federbein ist eine Spur zu weich. Weiterhin elegant: die je 36 Liter fassenden, schmal unters Heck gebauten Seitenkoffer.
Eine wahre Augenweide ist die Superveloce, die Retroversion der Supersportlerin F3. In der heuer neu eingeführten grauen Version mit Tankstraps aus braunem Leder ist die 147 PS starke 800er das Paradebeispiel einer MV Agusta, die nur zwei Einsatzgebiete kennt: Rennstrecke oder Wohnzimmer. Für die Landstraße ist sie einfach zu unbequem.
Das trifft auch auf das derzeitige Flaggschiff zu, die Brutale 1000 RR: Das Bike ist ebenfalls ein Traum für fortgeschrittene Motorradliebhaber, aber anspruchsvoll. Dies betrifft die Sitzhaltung mit extrem tief angebrachten Lenkerhälften und stark gefalteten Beinen, aber auch das Fahren selbst. Dieses Bike wurde eigentlich für die Rennstrecke gebaut, fährt sich demnach wie ein Supersportler ohne Verkleidung.
Mit 208 PS aus dem 998-Kubik-Vierzylinder erreicht sie über 300, beschleunigt von 0 auf 100 Stundenkilometer in 3,15 Sekunden und besitzt alle zeitgemäßen Elektronik-Features, inklusive elektronischem Fahrwerk von Öhlins. Wer die sehr engagierte Sitzhaltung ein wenig entschärfen will, greift zur RS mit höherem Lenker.
#mvagusta #brutale1000rr
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