Ohrbooten: An alle Ladies
Автор: Jennifer Holbrooke
Загружено: 2021-06-04
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Reggae aus der Hauptstadt besitzt einen guten Klang. Spätestens seit Seeed steht fest, dass das dicke B weit mehr zu bieten hat als das Elend in den Blocks des Märkischen Viertels. Dass "Straße" nicht immer mit "Ghetto" gleichzusetzen ist, beweist ein Quartett aus Berlin und demonstriert im angenehmsten Wortsinne street credibility. Bei den Ohrbooten handelt es sich nicht nur um Stadtkinder. Diese Jungs kennen die Straße, denn die Straße ist ihre Arena.
Jetzt wollen sie auch noch battlen. ProSieben disst Bushido. Snoop schimpft auf Billboard. Nur Blumio will ein bisschen Frieden. Amen, Brother! 44
Die Geschichte der Band beginnt Ende der 90er in den Fußgängerzonen der Hauptstadt. Da nämlich tun sich Texter und Sänger Ben Pavlidis (der Name lässt zurecht griechische Wurzeln vermuten) und Gitarrist Matze zusammen. Am Anfang braucht es reichlich Mut und Überwindung, doch bald entwickeln sich die Plätze vor Einkaufszentren und Schnellrestaurants zu überaus geeigneten Bühnen.
Nirgends sonst ist der Kontakt zum Publikum so direkt, die Reaktionen so unverfälscht. Wer es hier schafft, die Passanten zum Stehenbleiben und Mitwippen zu bewegen, hat den schwierigsten Teil des Geschäfts verstanden. Ben und Matze formieren sich zu Debaska und zelebrieren und perfektionieren diesen Lifestyle fünf ganze Jahre lang. Etliche Verfahren wegen Ruhestörung dokumentieren die Anfangsphase ihres musikalischen Schaffens.
Obwohl es sich (vorausgesetzt, man legt ausreichend Engagement an den Tag) von Straßenmusik nicht übel leben lässt, steht Ben und Matze doch irgendwann der Sinn nach Höherem. Percussionist Onkel M, der neben zahlreichen anderen bereits für Jeanette Biedermann tätig war, stößt zur Combo.
Kurz danach kreuzt Noodt aus Hamburg ihren Weg; der Klavier- und Orgelspieler bringt den Jazz-Background an Bord. Die Ohrbooten sind komplett. Nach ersten gemeinsamen Sessions zu viert ist schnell klar: Die Sache muss mächtiger aufgezogen werden. "Wir wollen natürlich auch größere Konzerte spielen und CDs verkaufen", so die Ohrbooten im Interview. Ab 2004 sind sie in kleineren Clubs und auf gar nicht mal so kleinen Festivals zu hören.
Die Ohrbooten möchten verstanden werden, deswegen texten sie auf Deutsch. Genaugenommen texten sie Berlinerisch. So können sie sich am besten ausdrücken, und außerdem: "Berliner Schnauze bounct einfach." In eine Genre-Schublade lässt man sich ungern sperren, macht sich stattdessen lieber eine eigene auf: "Gyp Hop" vereint die musikalischen Wurzeln aller Beteiligten.
Der reggaelastige Sound nimmt Elemente aus Hip Hop und Pop sowie etwas Jazz in sich auf. Alles wird ausprobiert. Berlin, der Schmelztiegel unterschiedlichster Kulturen, liefert verschiedene weitere Einflüsse. In ihrer Musik spiegelt sich, dass sämtliche Ohrbooten in der Großstadt aufgewachsen sind. "Würden wir auf dem Land leben, klänge unsere Musik sicherlich anders." Diese wird zu einhundert Prozent live erzeugt: Die Ohrbooten sehen sich als "Natural Sound System".
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