Computer Museum und Zustand der Gaming Industrie
Автор: camera13
Загружено: 2024-08-18
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Описание:
Computer Museum Lage der Game Industrie
9 min 21 sec
Interview Partner:
Matthias Oborski, Manager Computerspiele Museum.
Kristian Metzger vom Stratosphere Games.
(gekürztes Transkript)
Hallo, das ist Boris aus Deutschland. Wir kümmern uns heute um Computerspiele und damit man am Computer spielen kann, muss der Computer erst mal rechnen können. Und angefangen hat diese Rechnung hier gegenüber von mir.
1936 bis 1944 baute hier Konrad Zuse den ersten funktionsfähigen Computer. Er wollte nicht selber rechnen, hieß es, und musste Sachen berechnen und dachte sich, warum das nicht automatisieren. Leider wurde dieses Haus in der Methfesselstraße in Kreuzberg ausgebombt und später verlagerte er seine Produktion weg von Berlin.
Voice Boris :
Heute findet man ein nachgebautes Modell des Z3, des Zuse 3, in dem Technikmuseum hier in Berlin. Doch wir sind auf dem Weg in ein anderes Museum im Ostteil Berlins. Dort, mit der U-Bahn angekommen, grüßte uns Herr Zuse noch einmal, als hätte er es schon berechnet, dass wir heute im Computerspielemuseum vorbeischauen würden.
Interview Manager Computerspiele Museum
Seit wann gibt es euch und was war die Intention dahinter? Matthias Oborski: Man sah dann schon Ende der 90er Jahre, dass Videospiele sehr groß werden würden und heute ist es das mit Abstand erfolgreichste und auch beliebteste Unterhaltungsmedium auf der Erde und dazu muss es dann, finde ich, schon auch ein Museum geben.
Voice Boris : Und die Computerspiele der Welt werden zum Beispiel wie hier in Köln bei der Gamescon jährlich abgefeiert. Matthias Oborski: Wer zu uns kommt, das sind eigentlich Familien größtenteils, Schulklassen natürlich.
Wo ist denn der Zusammenhang zwischen künstlicher Intelligenz und Computerspielen? Kann man den machen?
Matthias Oborski:
Ja, Computerspiele haben schon eine gewisse Verbindung zu künstlicher Intelligenz. In vielen Spielen spielt man ja gegen Computergegner, also von Mario Kart bis hin zu Shootern gibt es ja Figuren, die vom Computer gesteuert werden. Das ist jetzt nicht so wahnsinnig intelligente künstliche Intelligenz, aber es ist dem Spiel angemessen.
Wir haben einen der ersten Chatbots hier, den man auch mal testen kann. Der heißt Eliza und ist von 1966 und da kann man ja mal vergleichen, was sich getan hat oder nicht getan hat zu modernen Chatbots von heute.
Wir haben auch einen Pong-Nachbau, den man spielen kann. Wir haben den Polyplay, das ist die einzige Arcade-Maschine, die in der DDR gebaut wurde.
Voice Boris
Und darauf war man stolz in der DDR, die eine sehr positive Beziehung zu Computerspielen hatten, da man sich erhoffte, die Technologielücke zwischen West und Ost zu verringern.
Doch als der Polyplay in der DDR ausgerollt wurde, war in der Bundesrepublik schon wieder Schluss mit dem öffentlichen Zocken, da man aufgrund des Jugendschutzes 1985 den Arkaden die Türen schloss. Es sei denn, man war 18 Jahre alt. Und auch wenn die DDR-Copycat-Version von Pac-Man Hase und Wolf hieß, es war der Anfang der Homekonsolen und mobilen Computergames, welche einen bis heute ununterbrochenen Siegeszug antrat.
Egal, wo auf der Welt.
Matthias Oborski:
Wir haben Wohnzimmer im Stile der 70er, 80er und 90er, wo man sich nochmal in die Zeit zurückversetzen kann. Wir haben eine Arcade-Halle, die im Stil der 80er designt ist, damit man mal sieht, wie das damals sich auch angefühlt hat, solche Spiele zu spielen.
Doch was ist mit der Gaming-Industrie heute? Wie geht es ihr? Wir reden mit Kristian Metzger vom Stratosphere Games.
Wir sind ein Studio hier in Berlin, Stratosphere Games, mit ungfähr 60 Mitarbeitern. Uns gibt es das schon fast seit zehn Jahren.
Die Games-Industrie ist immer noch sehr auf schwachen Beinen, könnte man praktisch sagen. Es liegt vor allem daran, wir hatten eine extreme Hochphase während Corona, da so viele Games-Studios gegründet wurden. Rund um die Corona-Jahre haben wir jetzt ein massives Sterben an Studios.
Was mich trotzdem immer jeden Morgen wieder aufstehen lässt, ist halt einfach, dass diese kreative Arbeit, die halt ein Spiel ausmacht, also dieses gemeinsam mit einem Team etwas zu schaffen, was zehntausende von Leuten spielen wollen jeden Tag und auch das entsprechende Feedback uns geben. Diese Dinge sind halt für uns das, was mich immer wieder aufstehen lässt. Man merkt es bis heute, dass Deutschland sich immer wieder sehr schwer tut mit Videospielen und welche Rolle die in der Gesellschaft haben sollen und ob die ein positives oder eine negative Erfahrung sind.
Wie viel spielen soll erlaubt sein, wie viel spielen ist gesund. Das ist halt so ein Thema, das halt irgendwie immer wieder hochkommt. In Deutschland oder in Europa wird eher versucht über die Altersgrenzen zu gehen und natürlich versucht über Eltern, aber das ist natürlich auch nicht immer so einfach.
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