Prof. Dr. Matthias Becher: Karl der Große und die Erneuerung des römischen Kaisertums
Автор: Katholische Akademie in Bayern AUDIO-Kanal
Загружено: 2019-01-22
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Vor 1200 Jahren, am 28. Januar 814, starb in seiner Aachener Pfalz Kaiser Karl, genannt „der Große“, wohl eine der bedeutendsten Herrschergestalten des Abendlandes. Unter seiner Ägide hatte das Frankenreich eine enorme Ausdehnung erfahren, es reichte von der Elbe bis zu den Pyrenäen, von der Nordseeküste bis nach Mittelitalien.
Kriegsherr, der er war, verbrachte Karl einen Großteil seines Lebens auf Feldzügen. Immer wieder ging er etwa gegen die Sachsen und deren Anführer Widukind vor. Der Selbstständigkeit Bayerns bereitete er mit der Unterwerfung seines Vetters Herzog Tassilo III. ein hartes Ende.
Mit Byzanz und der islamischen Welt stand Karl in diplomatischem Austausch. Gleichzeitig verstand er sich als Schutzherr der Kirche in seinem Reich und beanspruchte Autorität auch bei dogmatischen Streitfragen. Seine Krönung durch Papst Leo III. am Weihnachtstag des Jahres 800 in Rom markierte die Erneuerung des römischen Kaisertums im Westen Europas. Auf dem Gebiet des Geisteslebens leitete er eine Bildungsreform in die Wege, bekannt als „Karolingische Renaissance“, und an seinem Hof versammelte er bedeutende Gelehrte seiner Zeit.
Karl der Große – schon zu Lebzeiten eine Legende, später umrankt von Mythen und immer wieder auch politisch vereinnahmt – gilt als Persönlichkeit, die das europäische Geschichtsbewusstsein prägt und deren Reich als Keimzelle des modernen Europa angesehen wird. Deshalb die Frage: Wie aktuell ist er heute?
Das Referat von Prof. Dr. Matthias Becher, Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Bonn, trug den Titel: Karl der Große und die Erneuerung des römischen Kaisertums im Westen Europas.
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