Die Schuldschein-Theologie: Rechtfertigung als Ticket? Nachfolge und Beziehung als Option?
Автор: Stärkung für Überwinder / Fokus auf Jesus
Загружено: 2026-01-30
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Viele Christen glauben der Irrlehre: „Einmal gerettet, immer gerettet“. Diese Lehre frisst sich tief in das Verständnis von dem, was Jesus für uns getan hat und wie wir jetzt leben sollen. Sie lesen die Bibel mit einer Brille und suchen die Bibelstellen, die ihre Lehre bestätigen könnten. Und beliebte Bibellehrer fördern dieses falsche Denken.
Viele wechseln Zeitpunkt mit Prozess, Bekehrung mit Gehorsam, Golgatha mit Beziehung. Jesus hat den Schuldschein ausgelöscht, aber das ist kein Freibrief, jetzt mit Sünde locker umzugehen. Gnade ohne Nachfolge ist eine Lüge, die viele Christen zerstört.
Wir müssen heute etwas auseinanderziehen, das viele zusammengeschoben haben – und genau darum scheitern so viele innerlich, obwohl sie äußerlich „christlich“ wirken. Es geht um einen Satz, der herrlich wahr ist – und gleichzeitig oft tödlich missverstanden wird:
„Er hat den Schuldschein gegen uns ausgelöscht… und ihn ans Kreuz geheftet.“ (Kol 2,14)
Das ist Evangelium. Das ist Freiheit. Das ist Gnade. Aber dieser Satz ist kein Freibrief, keine Beruhigungspille, kein „Einmal unterschreiben, dann ist alles egal“. Wenn wir aus diesem Vers eine bequeme Theologie bauen, die uns nicht mehr verändert, dann haben wir nicht nur einen Vers missverstanden – wir haben Jesus missverstanden.
Denn der Denkfehler sitzt tief: Viele denken den „Schuldschein“ wie ein abstraktes Dokument. Ein Moment. Ein Stempel. Erledigt. Fertig. Und dann lebt man weiter – nur eben mit christlichen Worten. Man sammelt angenehme Bibelstellen wie Pflaster, aber man vermeidet die Stellen, die schneiden. Man sucht Trost ohne Kreuz, Vergebung ohne Buße, Annahme ohne Gehorsam.
Aber die Bibel behandelt Schuld nicht wie Papierkram. Schuld ist Beziehungsbruch. Schuld ist real – im Denken, im Reden, im Handeln, im Unterlassen. Und Gott rettet nicht Akten, Gott rettet Menschen. Das Ziel des Kreuzes war nie nur: „Schuld gelöscht.“ Das Ziel ist: „Du gehörst mir.“
Paulus sagt es brutal klar: „Ihr gehört nicht euch selbst; denn ihr seid teuer erkauft.“ (1Kor 6,19–20)
Und genau hier trennt sich Rechtfertigung von Nachfolge – ohne dass wir sie gegeneinander ausspielen dürfen. Rechtfertigung ist Gottes freies Geschenk: Christus hat bezahlt, was wir nie bezahlen können. Nachfolge ist die Frucht: Wer wirklich glaubt, wird wirklich geführt – und wer wirklich geführt wird, wird wirklich verändert.
Darum ist es so gefährlich, wenn wir Rechtfertigung als „Ticket“ behandeln und Nachfolge als „Option“. Jesus spricht anders. Er sagt nicht: „Unterschreib hier, und dann leb wie du willst.“ Er sagt: „Wenn jemand mir nachkommen will, verleugne er sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich täglich und folge mir nach.“ (Lk 9,23)
Merkt ihr das Wort „täglich“? Das ist kein einmaliger Moment. Das ist ein Weg. Und genau hier wird der Schuldschein oft missbraucht: Man macht aus dem Kreuz ein altes Ereignis – und aus dem christlichen Leben eine religiöse Komfortzone.
Ja, Jesus hat den Schuldschein ausgelöscht. Ja, er gibt ihn nicht mehr her. Ja, es gibt keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind. (vgl. Röm 8,1) Aber dieselbe Schrift sagt auch: „Wenn wir im Licht wandeln… reinigt uns das Blut Jesu.“ (1Joh 1,7)
Nicht: wenn wir im Dunkeln wohnen. Nicht: wenn wir Frieden mit Sünde schließen. Nicht: wenn wir uns eine Theologie basteln, die unser Gewissen betäubt.
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