Zeitrafferaufnahmen vom Bau der Jakobi-Orgel in Stralsund
Автор: Stiftung Kulturkirche St.Jakobi
Загружено: 2020-09-18
Просмотров: 2110
Описание:
Zeitraum: 31. März–4. April 2020
Ort: St. Jakobi Stralsund
Bau und Rekonstruktion der Jakobi-Orgel:
Orgelwerkstatt Wegscheider | wegscheider-orgel.de
Holzatelier Püschner | holzatelier-pueschner.de
Musik: Johann Sebastian BachCanonische Veränderung BWV 769 - Variation I + II + V (Karen De Pastel)
Kamera+Schnitt: Christian Klette
Die Rekonstruktion und Restaurierung der Jakobi-Orgel wurde gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien auf-grund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages, dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur M-V, der Hansestadt Stralsund, der Stiftung Kulturkirche St. Jakobi Stralsund, dem Bürgerkomitee „Rettet die Altstadt Stralsund“ e.V. , der Herbert-Ewe-Stiftung Altstadt Stralsund und weiteren privaten Spenderinnen und Spendern
Informationen zur Jakobi-Orgel
https://jakobi-stralsund.de/orgel
In Stralsund hat die Wiederherstellung der gegen Ende des Zweiten Weltkrieges ausgeplünderten und seitdem unspielbaren Orgel der seit vielen Jahren als Kulturkirche genutzten gotischen Jakobikirche begonnen.
Im historischen barocken Gehäuse von 1741 und 1783 (seine Restaurierung ist bereits im Gange) entsteht ein diesem Gehäuse stilistisch entsprechendes neues Orgelwerk im brandenburgisch-preußischen Barockstil. Das Instrument, welches auf drei Manualen und Pedal etwa 3500 Pfeifen, verteilt auf 51 klingende Register, umfassen soll, wird in traditioneller handwerklicher Weise des 18. Jahrhunderts neu gefertigt. Integriert werden einige erhaltene Teile der Vorgängerorgeln: Die Pedalwindladen mit Teilen zugehöriger Mechanik von Richter (1741) sowie u.a. etwa 50 Holzpfeifen zweier Pedalregister mit zugehörigen Einzelwindladen von Mehmel (1877).
Der Orgelprospekt wird im Zustand von 1741 mit den Veränderungen und Ergänzungen, die 1783 vorgenommen wurden, wiederhergestellt. Die sichtbaren Frontpfeifen werden in der Bauweise des Orgelbauers Ernst Marx, der diese Pfeifen 1783 erneuert hatte, neu angefertigt und bilden wieder, wie schon 1741 und 1783, in vier klingenden Registern des Principalchores das klangliche „Rückgrat“ der Orgel.
Die stilistische Ausrichtung der neuen Orgel garantiert ihr in der Zukunft eine vielseitige konzertante Nutzung, auch in Zusammenwirken mit Solisten, Chören und Orchestern, sowie ein Alleinstellungsmerkmal innerhalb der reichen Orgellandschaft Mecklenburg-Vorpommerns, wo aus dem 18. Jahrhundert kein großes Orgelwerk erhalten ist.
Innerhalb der Weltkulturerbestadt Stralsund ergänzt die Orgel die beiden restaurierten historischen Instrumente in St. Marien (1659, Stellwagen, aus der Epoche des Frühbarock) und St. Nikolai (1841 Buchholz, aus der Epoche der Romantik) in glücklicher Weise um ein neues Werk, das stilistisch genau zwischen beiden anderen Stadtkirchenorgeln anzusiedeln ist und somit die Epoche Johann Sebastian Bachs bzw. des Hoch- und Spätbarock vertritt, das sich dabei aber dem späterem Repertoire bis hin zur Gegenwart nicht verweigert.
Повторяем попытку...
Доступные форматы для скачивания:
Скачать видео
-
Информация по загрузке: