Die Weidatalsperre , eine Talsperre mit zwei Staumauern
Автор: MÜMANATOR
Загружено: 2024-07-20
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Die Weidatalsperre ist eine von zwei ehemaligen Trinkwassertalsperren an der Weida, in der Nähe der ostthüringischen Orte Triebes und Staitz im Thüringer Schiefergebirge. Die oberhalb von ihr liegende zweite Talsperre ist die Talsperre Zeulenroda.
Die 1949 begonnene und 1956 in Betrieb genommene Talsperre fasst 9,7 Millionen Kubikmeter Wasser. Die Fläche des Stausees beträgt 93 ha und die maximale Stauhöhe 22,5 m. Das Staubecken hat eine Länge von 4,6 km.
Die Staumauer ist eine Gewichtsstaumauer aus Beton und 32,5 m hoch. Sie ist im Grundriss leicht gekrümmt und an der Luftseite mit Bruchsteinen verkleidet. Eine zweite, kleinere Staumauer mit der Hochwasserentlastung befindet sich an der Ostseite des Stausees.
Die Talsperre dient dem Hochwasserschutz und der Niedrigwasseraufhöhung.
Staitz war eine kreisangehörige Gemeinde im Landkreis Greiz in Thüringen. Am 1. Dezember 2011 wurde sie ein Teil der Landgemeinde Stadt Auma-Weidatal.
Der Name „Staitz“ kommt wahrscheinlich aus dem Sorbischen und ist wohl an das Wort „Stav“ (= Teich) angelehnt. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort am 22. Juli 1283, als Heinrich der Ältere, Vogt von Weida, dem Kloster Cronschwitz einen von Heinrich von Lohma gekauften Zins in Staitz bestätigte. Auch Wolfgang Kahl bestätigt diese urkundliche Ersterwähnung des Dorfes Staitz. In alten Unterlagen wurde Staitz auch als ein „Dorf mit vielen Fuhrleuten“ bezeichnet.
Staitz liegt im Thüringer Schiefergebirge unweit der Weidatalsperre. Am Ostrand des bebauten Gebiets verläuft der 12. Längengrad. Staitz liegt in einer leichten Hanglage.
In Staitz gab es drei Mühlen:
Die Franzenmühle. Der erste Müller wurde 1609 erwähnt
Die Bermichsmühle bei Staitz. Der erste Müller wurde 1533 erwähnt
Die Erzmühle Staitz. Der erste Müller wurde 1556 erwähnt
Der Bau der ersten Kirche erfolgte vermutlich 1521. Noch heute ist an der Südseite des Turmes das „Vorhangbogenfenster“ mit der Inschrift „Anno Domin – m§v und XXI“ erhalten. Im Jahre 1812 brannte ein Teil des Dorfes einschließlich der Kirche und der Schule ab, wobei auch drei Kirchenglocken zerstört wurden. Bereits 1813 konnte aus dem teils wieder gesammelten Metall eine neue Kirchenglocke von den Gebrüdern Ulrich zu Laucha und Apolda hergestellt werden. Sie trägt noch heute die Inschrift: „Gott segne und erhalte Staitz“. Im Jahre 1816 wurde die neu erbaute Kirche eingeweiht.
Am 10. April 1852 erhielt der Ort ein neues Siegel. Das Wappen zeigt die „Drei Linden“, die auf Beschluss des Gemeinderates gepflanzt wurden. 1975 wurden erneut drei Linden am Parkplatz (ehemals Scheunenteich) als Ersatz gepflanzt. Unweit des Ortes befindet sich die Weidatalsperre (erbaut 1951 bis 1956).
Das Ortszentrum befindet sich im Dorfzentrum am Dorfplatz. Es diente früher als Schule, anschließend als Kindergarten und wird heute zum Teil bewohnt.
Vor dem Bau der Talsperre wurden Ausgrabungen zur Sicherung und Dokumentation der Burganlage, die sogenannte Fliehburg, die als Bodendenkmal anerkannt ist, durchgeführt. Bis zum 3. Januar 1996 war Staitz ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Weidatal, danach gehörte die Gemeinde zur Verwaltungsgemeinschaft Auma-Weidatal. Am 1. Dezember 2011 schlossen sich die Stadt Auma und die Gemeinden Braunsdorf, Göhren-Döhlen, Staitz und Wiebelsdorf zur Landgemeinde Stadt Auma-Weidatal zusammen
Sehenswürdigkeiten sind die historische Kirche, die Weidatalsperre, die Bermichsmühle und das Denkmal der Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkrieges.
Im Ort bestehen die Gastwirtschaft „Zum Taubenschlag“ sowie der örtliche Kegelverein und der Feuerwehrverein. Jährliches Maibaumstellen (inkl. Maifeuer), sowie ein Fest des in Staitz befindlichen landwirtschaftlichen Großbetriebs sind Höhepunkte des Ortslebens. Häufig finden auch Fußballspiele auf dem Fußballplatz statt. Ganz in der Nähe, in Döhlen, findet das alljährliche Weidatalfest statt.
Quelle : Wikipedia
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