Orgelvorstellung 25 KOMPAKT - Luzern (CH-LU) - Trauerhalle Krematorium Friedenthal
Автор: JRorgel
Загружено: 2024-01-01
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Herzlich willkommen zu einer neuen Orgelvorstellung auf meinem Kanal! Ich wünsche allen Zuschauern und Freunden dieses Kanals ein gesegnetes, freudvolles neues Jahr 2024!
0:00 Intro
0:06 Begrüßung, Friedhof von außen, Informationen zur Anlage
1:42 Innenraum
2:46 Orgelinformationen (Grab Familie Goll etc.)
4:44 Beginn Orgelvorstellung - Spieltisch
6:15 Prinzipalchor (8'-4'-2'-Mixtur)
9:38 Flötenchor HW und SW
12:53 Solo Quintatön 4' HW
15:29 Dulcian 8' SW
16:03 Solo Sesquialtera SW
17:29 Pedalwerk
18:56 Abschließende Bemerkungen
20:45 Volles Werk (zu Beginn Schweller geschlossen)
21:32 Volles Werk (Schweller geöffnet)
Der Friedhof Luzern-Friedenthal wurde 1884-85 errichtet, dabei entstanden auch die beiden den Besucher empfangenden Abdankung- und Segnungshallen links und rechts des Haupteinganges. Das Krematorium selbst wurde nach erbitterten konfessionellen Streitigkeiten auf eben jenem Friedhof errichtet - 1923 legte man den Grundstein, der Bau des durch Architekt Albert Froehlich aus Zürich entworfenen Gebäudes währte bis 1926. Am 14. September 1926 wurde die Trauerhalle eingeweiht, deren Kuppel durch gemalte, nahezu lebensgroße Figuren von Eduard Renggli aus Luzern geschmückt wird. Der runde Zentralbau mit Kuppel wird durch seitliche, tempelartige Galerien flankiert und thront auf einer mehrstufigen Terrasse über dem Friedhof, an antike Tempelbauten gemahnend. Im Untergeschoss unter der Trauerhalle waren die Einrichtungen des Krematoriums wie Öfen etc. eingerichtet. Die schlichte Kuppelhalle kann von vier Seiten betreten werden. Der Raum besticht nicht nur durch seine eindrucksvolle Innenwirkung, sondern auch durch die überaus hallige Akustik, die der Orgel sehr zugute kommt.
2021 wurde das Bauwerk der Stadt Luzern kostenlos überlassen, da die Stiftung Luzerner Feuerbestattung durch den Bau eines neuen Krematoriums samt Trauerhalle keine Verwendung mehr für das Gebäude hatte. Die Trauerhalle wird nur äußerst selten genutzt.
Die heutige Orgel wurde 1970 in der dem Friedhof zugewandten, apsisartigen Wandnische aufgestellt. Orgelbau Goll&Cie. aus Luzern lieferte eine zweimanualige Schleifladenorgel mit 13 klingenden Stimmen. Die Spieltraktur ist mechanisch, während die Registertraktur elektrisch ist. Die räumlichen Verhältnisse der kleinen Nische bedingen nicht nur eine kompakte Bauweise der Orgel, sondern auch eine Teilung: Der Spieltisch wurde zentral mit Blick in die Halle aufgestellt, links und rechts stehen jeweils die Windladen von C- und Cis-Seite der einzelnen Werke. Somit besitzt die Orgel auch zwei Schwellkästen (C- und Cis-Seite). Der schlichte, holzwichtige Prospekt ist überaus wirkungsvoll. Trotz der nur 13 Register ist die Orgel durch die Kollektivtritte "Zungen ab", "Mixtur ab" sowie die freie Kombination und die zumindest im ersten Manual sehr grundtonige Intonation sehr vielfältig einsetzbar und wirkt durch die große Akustik hervorragend im Raum. Leider wird die Orgel nur höchst selten genutzt. Ihre Zukunft ist so wie die der Trauerhalle ungewiss, weshalb eine Vorstellung der kleinen Orgel ein umso dringenderes Anliegen für mich war.
Weitere Informationen und Bilder zur Orgel und zum Raum hier: https://orgel-verzeichnis.de/luzern-t...
Das Video entstand bei einer Konzertreise in die Schweiz im November 2023. Ein herzlicher Dank gilt @A.S.für die Unterstützung der Aufnahme.
Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung der Stadt Luzern bzw. deren Friedhofsverwaltung.
Video, Audio, Bild und Schnitt: JRorgel, 2023/24
Alle Verwendung von Bildern, Videos, Texten und Daten bedarf meiner Genehmigung!
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