Auf ein Bier mit Weltumsegler Gangerl Clemens | Monika Gruber | Gruber Talks
Автор: Monika Gruber
Загружено: 2021-10-02
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"Ein Paradies kriegst Du nicht geschenkt, das musst Du dir verdienen!" So die weisen Worte eines Mannes, der es ja schließlich wissen muss. Gangerl Clemens hat sich vor vielen Jahren seinen Traum erfüllt und in 12 Jahren seine eigene Segeljacht gebaut und ist mit ihr bereits achtmal (!) um die ganze Welt gesegelt. Immer auf der Suche nach unberührter Natur und "unversauten" Völkern. 2021 möchte er pünktlich zu seinem 80. Geburtstag noch einmal auf große Fahrt gehen. Monika Gruber hat ihn in der Oberpfalz besucht.
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Ich habe schon so oft über meinen Werdegang geredet und geschrieben, dass ich Euch hier nicht mit allen Details und faden Anekdoten langweilen möchte. Daher fasse ich mich kurz, was zugegebenermaßen nicht meine Spezialität ist:
Also, ich bin 1971 als erstes Kind des Landwirtsehepaars Gruber in Wartenberg geboren und auf dem elterlichen Bauernhof in Tittenkofen bei Erding aufgewachsen. Ja, diesen Ort gibt es wirklich, aber wenn Sie sich von Ihrem Lachkrampf erholt haben, bitte ziehen Sie nicht aus, um das Ortsschild zu klauen und dann in Ihrem Partykeller für die nächste Goassmass-Session aufzubewahren.
Entgegen der landläufigen Meinung vieler bin ich somit gebürtige Oberbayerin. All denjenigen, die mich herkunftsmäßig immer in Niederbayern verorten wollen, sei gesagt: Mein Bayrisch klingt nur deshalb in Ihren Ohren so rustikal, weil man in der Landeshauptstadt nur noch selten einen gscheiden Dialekt zu hören bekommt. Meist wird man mit einer Art noblem Münchnerisch konfrontiert, das ich immer liebevoll „Dallmayr-Bayrisch“ zu nennen pflege.
Ich bin darüberhinaus immer noch im Besitz all meiner Zähne und zweier jüngerer Brüder, obwohl ich natürlich jünger aussehe (haha!). Nach Grundschule und Abitur samt großem Latinum, trug ich mich kurzzeitig mit dem Gedanken an ein Medizinstudium. Als ich jedoch durch Zufall erfuhr, wie wenig man als Assistenzarzt an einer renommierten Klinik verdient, entschloss ich mich zu einer Ausbildung als Chefsekretärin mit Schwerpunkt Fremdsprachen. Diese waren – neben dem Vertilgen von Unmengen Schokolade - meine einzige Begabung. Nach Beendigung des zweieinhalbjährigen Sekretärinnen-Bootcamps landete ich schließlich bei einer amerikanischen Computerfirma im Vorzimmer eines unglaublich gut aussehenden Chefs nebst einer liebenswerten englischen Kollegin, die den gleichen Vornamen trug wie ein asiatischer Diktator. Neben meinen Englisch-Kenntnissen perfektionierte ich auch meine Fähigkeit, bereits am frühen Nachmittag den Bürostress mit einem kleinen Gin-Tonic abzufedern. Nach fünf Jahren des englischen Parlierens und Afterworkens im „Mamasita’s“ war ich trinkfest, dreisprachig und großmäulig, sprich: Ich war bereit für den Beruf des Schauspielers. Da ich jedoch nicht, wie erhofft, in der Schlange vor der Supermarktkasse von Roland Emmerich für dessen neuesten Blockbuster „The World begins behind Tittenkofen“ rekrutiert worden war, bewarb ich mich bei der Schauspielschule Ruth-von-Zerboni. Dort hatte die Schulleiterin, Frau Behrmann von Zerboni, Mitleid mit einem geknechteten Landkind aus der bajuwarischen Diaspora, das katholisch zugerichtet und leicht amerikanisiert worden war, und nahm mich unter ihre mütterlichen Fittiche. Ich war selig. Mein Vater dagegen war fassungslos und meine Mutter hörte drei Tage nicht auf zu weinen. Sie sah mich schon in der Gosse der Gescheiterten und Naiven landen. Und so kam es dann auch: Die Kunde eines nassforschen neuen Urviechs hatte sich bis zur legendären Iberl-Bühne und deren charismatischen Leiter, Schorsch Maier, durchgesprochen. Zum Glück: Denn so musste ich nicht mehr fünf Tage die Woche kellnern, sondern konnte meine ersten unbeholfenen Schritte auf den leicht morschen Brettern der Iberl-Bühne in München Solln tun. Als ich zum Geburtstag des Theaterchefs eine kleine Rede einstudiert hatte, sah ein Fernsehregisseur mein Treiben und fragte mich prompt, ob ich mir nicht vorstellen könne, meine eigenen Texte in Form von kleinen fünfminütigen Einspielern fürs Fernsehen zu präsentieren. Voilà: Das war die Geburtsstunde der „Kellnerin Monique“. So hieß auch mein erstes Solo-Programm, danach folgten weitere. Dazwischen Liebeskummer, kleine TV-Rollen, auch größere, dazwischen wieder Liebeskummer, ein Hausbau, ein Bandscheibenvorfall, BAMBI. Zack, das wars.
Was noch kommt? Hoffentlich vieles!
Was ich mir wünsche? Nur wenig.
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