Riesenrad „Eye 55“ Warnemünde / Mitfahrt 29.05.2025
Автор: malle barge
Загружено: 2025-11-12
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Der „Treffpunkt Mittelmole“ und das Riesenrad „Eye 55“ werden künftig nicht mehr zum Bild des Ostseebades gehören: Der Pachtvertrag der Schaustellerfamilie Geisler mit der Wiro läuft aus und wird nicht verlängert. Rostocks Tourismuschef fordert bereits eine neue Attraktion an der Warnow.
Was London, Wien und Warnemünde in den letzten Jahren verband? In allen drei Städten konnten Besucher hoch hinaus – dank eines Riesenrads. Während das „London Eye“ an der Themse und das Prater-Riesenrad weiterhin Touristen begeistern, wird es in Warnemünde vorerst keine ähnliche Attraktion mehr geben.
Nach rund fünf Jahren lässt die städtische Wohnungsgesellschaft Wiro den Pachtvertrag für den „Treffpunkt Mittelmole“ und das Riesenrad „Eye 55“ auslaufen. Die Schaustellerfamilie Geisler muss die Fläche zum 31. Januar räumen. Wie es danach weitergeht, ist noch unklar. Die Familie aus Bentwisch zeigt sich enttäuscht.
Alles begann inmitten der Corona-Pandemie, als die Wiro Teile der Mittelmole verpachtete, um Schaustellern aus der Region zu helfen. Familienbetriebe wie der von Geisler litten besonders unter den Einschränkungen: Weihnachts- und Ostermärkte fielen aus, Volksfeste wurden abgesagt.
Trotz der Auflagen sollten auf der Mittelmole Karussells laufen und den Schaustellern ein Einkommen sichern. Aus dieser Notlösung entstand eine feste Institution des Seebads. Die Familie Geisler baute einen Biergarten auf, bot Dinner-Abende im Riesenrad an und veranstaltete Tina-Turner-Partys sowie Oktoberfeste.
2025 folgte der nächste Schritt: Das neue, 55 Meter hohe Riesenrad „Eye 55“ wurde aufgebaut – 19 Meter höher als der Vorgänger. Allerdings war der Aufbau nicht unumstritten. Vor allem aus Hohe Düne gab es in den ersten Jahren Beschwerden. Wiro-Sprecher Carsten Klehn betont: „2025 haben wir keine Beschwerden erhalten.“
Trotzdem ist nun Schluss für die Geislers. Der Pachtvertrag endet, eine Verlängerung ist ausgeschlossen. Nach Informationen der OZ verhandelt die Wiro bereits mit einem neuen Pächter – möglicherweise einer anderen Schaustellerfamilie. Fredi Geisler reagiert zurückhaltend: „Natürlich hätten wir gerne weitergemacht. Zu allem weiteren: kein Kommentar.“ Nur so viel: „In der Saison haben wir bis zu 40 Mitarbeiter auf der Mittelmole beschäftigt.“
Für Rostocks Tourismuschef Matthias Fromm ist ein leerer Platz auf der Mittelmole keine Option. „Das Riesenrad der Familie Geisler war über viele Jahre ein fester Bestandteil des touristischen Angebots in Warnemünde und hat mit seinem maritimen Ausblick viele Gäste begeistert“, sagt er. Ein qualitativ hochwertiges neues Angebot sei wünschenswert, um die Aufenthaltsqualität am Alten Strom und auf der Mittelmole zu stärken.
Die Wiro betont, dass auf der Fläche künftig Neues entstehen soll. Möglich sei auch ein neues Riesenrad, heißt es. Allerdings müssten Höhe und Beleuchtung mit der Bundeswehr und dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt abgestimmt werden. Erst dann könnte Warnemünde wieder eine Attraktion à la London oder Wien bekommen.
Quelle der Informationen: Ostsee-Zeitung (OZ)
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