Why we don’t film 200fps with the Sony PXW FS5 anymore
Автор: voodage - film footage for storytellers
Загружено: 2018-01-04
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Pimped my little Sony FS5!
Mit der Sony PXW FS5 konnte man bisher UHD (3840 × 2160) auf der internen SD-Karte in 30p/25p aufzeichnen, aber auch nur in 8 Bit 4:2:0.
Mit der kostenpflichtigen Upgrade-Lizenz (CBKZ-FS5RIF) von Sony erhält man nun die Möglichkeit 4k (4096 × 2160) 60p/50p im FS RAW-Format mit 12-Bit auf einem externen Recorder auszugeben.
Angeschlossen wird dieser über den 3G SDI BNC-Ausgang der Kamera. Für unsere Aufnahmen haben wir uns für den „Shogun Inferno“ von Atomos entschieden. Dieser kann nun das in der Kamera gewählte 4K 50p RAW-Signal in Apple ProRes 4:2:2 10-Bit konvertieren und aufzeichnen.
Was uns dabei interessiert hat: Wie gut ist das Zusammenspiel der beiden und kann man damit arbeiten? Wie groß ist der Unterschied zu hochpreisigen Kamerasystemen wie z.B. der RED Dragon, die auch in 4K 50p aufzeichnet?
Um auf diese Fragen Antworten zu bekommen, haben wir beim Dreh zum Urban-Dance Footage für unsere Stockfilm-Plattform https://voodage.de neben der Sony PXW FS5 (als Hauptkamera) für einige Aufnahmen auch die RED Dragon Kamera verwendet.
Noch eins vorweg:
Bei dieser Auswahl ging es uns nicht um einen technischen Vergleich der beiden Kameras (dieser müsste wesentlich umfangreicher angegangen werden), sondern darum, uns einen Eindruck zu verschaffen, ob die Bildqualität der beiden Kameras wirklich so weit auseinanderliegt. Denn preislich spielen sie ja in zwei völlig unterschiedlichen Ligen.
Die Sony FS5 kostet inklusive RAW-Upgrade ca. 5.000€. Für den Atomos Shogun Inferno kämen etwa 1.500€ hinzu. Zusammen ist beides deutlich günstiger, als die RED Dragon; deren Body allein liegt schon bei über 20.000€.
Die RED hat durch ihre interne RAW-Aufzeichnung natürlich Vorteile im Handling, aber davon abgesehen bietet die Sony FS5 in Kombination mit dem externen Recorder nun einen erstaunlichen Zugewinn bei der Aufzeichnung der Bildqualität (jedoch mit ein paar Einschränkungen, wie wir feststellen mussten).
Skintone
Für den „Hautton-Vergleich“ haben wir das Xrite Color Chart benutzt, um das Material beider Kameras später in Davinci Resolve 14 anzugleichen. Die Redfiles haben wir in REDcode 8:1 und in Redgamma4 gedreht. Die Sony FS5 hat keine weiteren Einstellmöglichkeiten, was das RAW-Signal angeht.
Zeitlupen
Der Vorteil der RED ist, dass sie verschiedene Framerates anbietet.
Bei der Sony FS5 hat man nur die Möglichkeit zwischen den Werten 100fps oder 200fps zu wählen. Gerade bei 200fps (was nur in 2K möglich ist) sind uns mit der Sony FS5 pinkfarbene Block-Artefakte aufgefallen und das vor allem bei kontrastreichen Motiven. Im Testfilm wird das z.B. in den Haaren der Tänzerin deutlich, in den Szenen wo sie im Gegenlicht läuft. Laut Sony ist das eine „normale Funktionalität der Kamera“. Bei Aufnahmen in 4K100fps hingegen haben wir keine Artefakte feststellen können.
Workflow
Die gewählten Aufnahmeformate in 2K@200fps sowie auch 4K@100fps haben wir in Davinci Resolve 14 anhand der Charts angeglichen, sprich: es war eine „First Light Korrektur“. Das Ergebnis der Sony und der RED sehen recht ähnlich aus. Geschnitten wurde in Adobe Premiere und in zwei Auflösungen exportiert: 1080p25 für Vimeo und 2160p25 für youtube. Hier erkennt man noch einmal gut, wie sich die pinkfarbenen Block-Artefakte der Sony bemerkbar machen. Denn herunterskaliert auf 1080p sind diese schon unauffälliger, aber nicht weg.
Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht oder sogar Lösungsansätze?
Wir würden uns freuen davon zu hören.
Euer voodage-Team.
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