6-MGD Grafenbergbahn
Автор: seilbahnfan
Загружено: 2026-02-08
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Diese Kabinenbahn ist eine Rarität die es so kein zweites Mal mehr gibt und auch bald nicht mehr geben wird....
Die Rede ist von der sehr geschichtsträchtigen Grafenbergbahn in Wagrain.
Aber nun alles der Reihe nach.
Josef Swoboda konstruierte schon in der Nachkriegszeit die ersten fixgeklemmten Einersessellifte und Schlepplifte.
Diese wurden dann in den 70er Jahren um Zweiersessellifte ergänzt.
Kuppelbare Einseilumlaufbahnen waren zu der Zeit noch kein Thema, aufgrund der Skepsis der Behörden.
In den Nachbarländern wie Schweiz, Frankreich, usw. waren zu dieser Zeit jedoch schon einige solche Anlagen im Betrieb, in Österreich jedoch nur ein paar Zweiseilumlaufbahnen.
In den späten 70er Jahren wurde aber von der Behörde grünes Licht gegeben und die Geburt der Einseilumlaufbahnen (in Folge nun EUB) in Österreich ist geschehen.
Die drei größten Hersteller in Österreich (Doppelmayr, Girak und Swoboda) erwarben Lizenzen von den Schweizer Herstellern.
Doppelmayr erwarb die Von Roll Klemme, Girak die Schraubklemme von Müller und Swoboda die Klemme von Städeli.
Die Ursprünge der Städeli Klemme reichen bis in die 60er Jahre zurück.
Swoboda ging eine Partnerschaft mit Städeli ein und gründete Anfang der 80er Jahre den Ableger SSG (Swoboda Seilbahnbau Gesellschaft).
Die Firma errichtet 1984 in Grünau im Almtal die erste kuppelbare Anlage der Firmengeschichte und war mit Doppelmayr zeitgleich der erste Hersteller, der in Österreich eine 4-CLD errichten konnte.
Diese war bis 2003 in Betrieb und dreht seit 2006 in Argentinien unter den Namen "Nubes" wieder ihre Runden.
Da aber zu dem Zeitpunkt der Einsatz einer Einzelklemme nur bis max. 4 Personen erlaubt war, wurde 1985 bei den beiden Anlagen Grafenberg und Hössbahn die Doppelklemme verwendet.
Die Vermarktung der Bahnen erfolgte über SSG, wurden aber von den Traunsteinwerken Swoboda produziert und geliefert.
Doch es blieb nur bei den drei kuppelbaren Anlagen, ehe Swoboda 1986 in die Insolvenz schlittert. SSG übernahm den Seilbahnbau und konstruierte noch ein paar Anlagen unter dem Firmenschild.
1991 wurde Städeli von Garaventa übernommen und der Name SSG verschwand von der Bildfläche. Die Sparte Seilbahnkabinen bleibt jedoch bis heute bestehen.
Also wer dieses Einzelstück noch live erleben will, muss sich beeilen.
Spätestens wenn die neue Bahn im Sommer 2026 den Betrieb aufnimmt, geht eine Ära und Legende der Seilbahnen für immer in den Ruhestand. Dann verschwindet ein Stück österreichische Seilbahngeschichte und es bleiben nur noch zwei kuppelbare Anlagen von SSG in Österreich übrig.
Das alles war für mich Grund genug, nochmals die bahn zu besuchen und ein besseres Video zu machen.
Technische Daten:
Höhe Talstation 862 m
Höhe Bergstation 1713 m
Höhendifferenz 850,65 m
Streckenlänge 3025,74 m
Horizontale Länge 2860 m
Mittlere Neigung 30 %
Größte Neigung 79,70 %
Anzahl der Stützen 23 Stk
Maximale Förderleistung 1700 Pers/h
Fahrzeit 10,09 min
Fahrgeschwindigkeit Strecke 4,0 m/s
Betriebsmittelhersteller Swoboda
Betriebsmittelmodell Austro Panorama 6
Sitzfläche Teppich
Sitzheizung nein
Personen pro Betriebsmittel 6
Anzahl der Betriebsmittel 115 Stk
Betriebsmittelabstand 62,36 m
Betriebsmittelfolgezeit 12,47 s
Art der Garagierung Oberflur
Ort der Garagierung Tal- und Bergstation
Garagierungsrichtung vorwärts
Beschickungsrichtung vorwärts
Durchmesser Förderseil 47 mm
0:00 Start
01:32 Bergstation innen
04:10 Antrieb
05:15 Strecke
22:50 Talstation innen
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