Warfleth (D), evang. Kirche St.Marien - "Vollgeläute"
Автор: Engerlingraucher
Загружено: 2018-04-15
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Es erklingt die mittelalterliche Glocke der Kirche zu Warfleth in der Wesermarsch.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde eine Kirche in Warfleth im Jahre 1371. Von diesem Gotteshaus ist nichts mehr erhalten. Die heutige Kirche geht in ihrem Grundbestand wohl auf das erste Viertel des 15.Jahrhunderts zurück. Es handelt sich hierbei um einen einschiffigen Backsteinbau mit polygonalem Chor. Der jetzige Turm wurde im Jahre 1635 angebaut. Vermutlich ersetzt er einen älteren Vorgänger aus Holz, wie ihn einige ältere Kirchen im Umland noch besitzen. Im Laufe des 18.Jahrhunderts verlor der Deich direkt hinter der Kirche immer mehr an Stabilität, sodass ab 1778 die nordöstliche Mauer des Gotteshauses fortan den Deich stützte. Im Zuge dessen wurden wohl auch die Fenster an der Südwestseite vergrößert, da der Lichteinfall von der anderen Seite nicht mehr gegeben war. Dadurch konnten nun auch Schiffe direkt an der Kirche anlegen, weshalb sie im Volksmund den Namen Schifferkirche erhielt. Erst in den 1960er-Jahren konnte die Nordostseite der Kirche wieder freigelegt werden, da man den Deich mit einem Spund versah. Im Inneren befinden sich diverse historische Ausstattungsstücke. Dazu zählt vor allem der überregional bekannte Barockaltar aus dem Jahre 1665. Aber auch die Kanzel von 1591 sowie ein lebensgroßes Triumphkreuz aus dem 15.Jahrhundert sollen nicht unerwähnt bleiben. Auf der Empore befindet sich ein kleines Orgelpositiv mit 4 Registern, welches von Alfred Führer aus Wilhelmshaven gebaut wurde.
Im unscheinbaren Turm hängt jedoch eine Rarität allerersten Ranges. Es handelt sich hierbei um die im Jahre 1425 gegossene Marienglocke. Von ihrem Gießer, der sich Heinricus nannte, sind nach aktuellem Wissensstand nur noch vier weitere Glocken erhalten geblieben. Jene in Warfleth dürfte mit Abstand die schönste sein! Sie ist vor allem aus kunsthistorischer Sicht als Besonderheit in der hiesigen Glockenlandschaft zu betrachten. Klanglich überzeugt sie durch eine kräftige Gravität, welche nicht nur durch die schwere Rippenkonstruktion, sondern auch durch den vertieften und deutlich zu vernehmenden Unterton erzeugt wird. Die Kirchengemeinde kann sich glücklich schätzen, ein solches Kleinod ihr Eigen nennen zu dürfen!
Marienglocke, Schlagton h'+2, Gewicht ca. 480 kg, Durchmesser 891 mm, gegossen im Jahre 1425 von Heinricus.
Ein herzliches Dankeschön für die Aufnahmeermöglichung geht an den Pfarrer sowie an den Küster und an Nico für die Organisation.
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