Regensburg-Reinhausen (D), kath. Kirche St.Josef - Vollgeläute
Автор: Engerlingraucher
Загружено: 2024-11-01
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Von besonders herber Wirkung ist das Geläut der Stadtpfarrkirche zu Regensburg-Reinhausen.
Schon von weitem sieht man den 57 Meter hohen Turm von St.Josef im Regensburger Stadtteil Reinhausen. Das neobarocke Gotteshaus entstand zwischen 1906 und 1908 nach Plänen des Regensburger Architekten Heinrich Hauberrisser. Da der Zweite Weltkrieg keine Schäden an der Kirche hinterließ, präsentiert sie sich auch heute noch wie vor über 100 Jahren. Sämtliche Ausstattungsstücke, darunter der beeindruckende Hochaltar und die beiden Seitenaltäre sowie die Fenster, stammen noch aus der Bauzeit der Kirche. Die Deckenfresken entstanden erst zwischen 1930 und 1931. 1994 baute die Orgelbaufirma Hubert Sandtner aus Dillingen die mit drei Manualen und 46 Registern ausgestattete große Orgel auf der Westempore. Im nördlichen Querhaus befindet sich eine weitere Orgel, die aus der Kirche St.Nikolaus, welche sich ebenfalls in Reinhausen befindet, nach St.Josef transferiert wurde. Es handelt sich hierbei um ein 1988 von Georg Jann aus Allkofen nach historischem Vorbild erbauten Instrument mit acht Registern in einem barocken Gehäuse. Fälschlicherweise wird bei dieser Orgel immer von einer wertvollen originalen Barockorgel gesprochen, was in Anbetracht des vollständig neuen Innenlebens nicht zutreffend ist.
Das heutige Geläut von St.Josef besteht aus fünf Glocken, die allesamt in der Glockengießerei Johann Hahn in Landshut gegossen wurden. Schon das erste Geläut aus dem Jahr 1907 stammte von dieser Gießerei. Jedoch blieb von diesem nur die Sterbeglocke erhalten, während die vier anderen Instrumente ein Opfer des Zweiten Weltkriegs geworden sind. Mit dem Guss von vier neuen Glocken in den Jahren 1948 und 1949 konnte die kriegsbedingt entstandene Lücke wieder aufgefüllt werden. Die ungewöhnliche Schlagtonfolge kam damals dadurch zustande, dass die Sterbeglocke einen Halbton höher, als sie eigentlich ist, angegeben wurde. Man wollte die Disposition des Vorgängergeläutes wiederherstellen. Durch einen Konstruktionsfehler kam ausgerechnet die große Glocke mit einem wesentlich zu tiefen Schlagton aus der Gussgrube. Durch Abdrehen der Schärfe wurde noch versucht, diesen Mangel zu beheben, was aber, wie man überdeutlich hören kann, nicht gelungen ist. Durch diese beiden oben genannten Umstände erhielt das Geläut seine unverwechselbare, herbe klangliche Gestalt und wird maßgeblich vom unheimlich starken Klangcharakter der großen Glocke geprägt.
Große Glocke, Schlagton d'-6, Gewicht ca. 1.150 kg, Durchmesser 1298 mm, gegossen im Jahre 1948 von der Glockengießerei Johann Hahn in Landshut.
Marien- & Josefsglocke, Schlagton f'+6, Gewicht ca. 730 kg, Durchmesser 1085 mm, gegossen im Jahre 1949 von der Glockengießerei Johann Hahn in Landshut.
Friedrichsglocke, Schlagton g'+7, Gewicht ca. 530 kg, Durchmesser 972 mm, gegossen im Jahre 1949 von der Glockengießerei Johann Hahn in Landshut.
Annaglocke, Schlagton a'+3, Gewicht ca. 365 kg, Durchmesser 871 mm, gegossen im Jahre 1948 von der Glockengießerei Johann Hahn in Landshut.
Sterbeglocke, Schlagton h'+1, Gewicht ca. 210 kg, Durchmesser 733 mm, gegossen im Jahre 1907 von der Glockengießerei Johann Hahn in Landshut.
Ein herzliches Dankeschön für die Ermöglichung der Aufnahme geht an Stadtpfarrmesner Dr. Wolfgang P. Schinabeck!
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