Paderborn, St. Stephanus - Plenum
Автор: stahlglocke
Загружено: 2019-09-26
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In der Paderborner Oststadt entstand Anfang der 1960er Jahre ein Neubaugebiet mit einem kleinen Geschäftszentrum als „Ortsmitte“. Aufgrund der steigenden Bevölkerungszahlen wurde dort auch der Bau einer neuen Kirche nötig, die von 1973-75 nach Plänen des Architekten Joachim Tebel als multifunktionales Gemeindezentrum errichtet wurde.
St. Stephanus duckt sich hinter das Geschäftszentrum und ist durch dichten Geländebewuchs auch vom vorbeiführenden Berliner Ring kaum zu entdecken. Ohne Turm gebaut, weist sich der Bau nur durch die kristalline Dachform und das hochragende Kreuz als Kirche aus. Der Innenraum kann zweimal geteilt werden, der mittlere Teil, erkennbar an der Bestuhlung, scheint aber mittlerweile dauerhaft als Kirchraum in Nutzung zu sein.
Geprägt wird die äußerst gepflegt wirkende Kirche durch den farbigen Fensterzyklus von Wilhelm Buschulte, Unna und die liturgische Ausstattung von Josef Rikus, Paderborn. Besonders eindrucksvoll ist seine moderne Interpretation eines Sakramentshauses. Der Tabernakel selbst sowie das Hängekreuz entstammen der Goldschmiedewerkstatt Cassau, Paderborn. Eine höchstwahrscheinlich zur Aufnahme von ein oder zwei kleinen Glocken bestimmte Nische im Dachbereich blieb leer.
2003 erhielt St. Stephanus einen 21 Meter hohen Kirchturm, der dicht am viel befahrenen Berlinger Ring errichtet wurde und so die Kirche deutlicher kenntlich macht. Der Turm wurde mit einem neuen Geläut aus der Glockengießerei Perner, Passau, ausgestattet. Die 4 Glocken sind klanglich auf die benachbarten Geläute von St. Hedwig und St. Heinrich abgestimmt, so dass im östlichen Halbkreis um die Innenstadt die Tonfolge gis° h° cis‘ dis‘ (2x) e‘ fis‘ gis‘ (2x) ais‘ h‘ cis‘‘ (2x) a‘‘ h‘‘ erklingt.
Das außergewöhnlich disponierte Geläut erklingt sehr kräftig, in stattlicher Lautstärke vom Turm, trotz der reichlich vorhandenen Holzflächen bleibt die betontypische Akustik der Glockenstube deutlich zu spüren.
Geläutedaten:
1. Christus
dis‘ +0,5, 1321 mm, 1329 kg
2. Stephanus
gis‘ +1, 1023 mm, 648 kg
3. Maria
ais‘ -0,5, 907 mm, 447 kg
4. Liborius
cis‘‘ +3, 794 mm, 327 kg
Alle Glocken 2003 aus der Glockengießerei Rudolf Perner, Passau.
Entwurf der Glockenzier: Gebrüder Winkelmann, Möhnesee-Günne.
Aufnahme: Samstag, 08.06.2019, im Rahmen eines Sondergeläutes.
Vorschaubild/Foto des Turmes von der Straßenseite: F. T.
Alle anderen Fotos eigener Provenienz.
Herzlicher Dank gilt dem leitenden Pfarrer des Pastoralverbundes für die Erlaubnis zu Turmbegehung und Sondergeläut sowie dem Küster von St. Stephanus für den freundlichen Empfang.
Genutzte Quellen/Literatur:
Metropolitankapitel Paderborn (Hrsg.): Programmfolder zum Erstläuten des erweiterten Paderborner Domgeläutes am 21.07.2018, Paderborn 2018 (Geläutedaten)
Bruno Kresing (Hrsg.): Kirchenbau im Erzbistum Paderborn 1974 bis 2000, Bonifatius Druck – Buch – Verlag GmbH, Paderborn 2000, S. 24/25
Netzauftritt St. Stephanus auf der Seite des Pastoralverbundes Paderborn Nord-Ost-West, abgerufen am 22.09.2019: https://pv-paderborn-now.de/st-stepha...
Wikipedia-Artikel zu St. Stephanus, abgerufen am 22.09.2019: https://de.wikipedia.org/wiki/St._Ste...)
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