Bin ich als Ärztin gescheitert?
Автор: Nephrologin Daniela Schmiedeke, geb. Lojko
Загружено: 2024-08-19
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Wenn man sich so sicher war, dass es funktioniert, weil man umgänglich, motiviert, innovativ, lernbereit, dynamisch, belastbar usw. ist und es dann trotzdem nicht klappt, ja, dann fühlt es sich an wie Scheitern. Dann fühlt man sich als Versagerin, wenn man schon immer wieder neue Konzepte in seinem Kopf zurecht gelegt und immer wieder angepasst hat, das aber nichts bringt. Wenn zu unterschiedliche Vorstellungen aufeinander treffen, dann hilft kein Verbiegen, auch wenn die Kolleg:innen nett sind. Denn das wird niemandem gerecht. Viele meiner Bekannten sagen „eine Praxispartnerschaft ist wie eine Ehe“. Manchmal verbringt man mit seinen Gesellschaftern genau soviel Zeit, wie mit seiner Partner:in. Da sollte man auf einer Wellenlänge liegen und die selben Visionen haben. Das wusste ich und dennoch war es wie ein Versagen als ich festgestellt habe, dass unsere Vorstellungen in dieser Praxis nicht zusammenkommen. Und dabei dachte ich, „so viele nephrologische Praxen in Deutschland abzugeben, so viele, die erfolgreich einsteigen, und ich krieg das nicht hin“. Erst im Nachhinein habe ich natürlich von einzelnen Kolleg:innen gehört, die mir von ähnlichen Erfahrungen erzählt haben. Und dann wurde ich auch beglückwünscht, dass ich den Mut hatte zu sagen „das dort ist nichts für mich“. Der Zuspruch hat mir sehr geholfen und mittlerweile habe ich mich mit mir selbst über dieses Thema versöhnt. Ich weiß es ist kein Scheitern, es ist eine weitere Erfahrung auf meinem Weg. Ich habe dabei auch viel gelernt für meine weitere Laufbahn.
Wie seht ihr das? Was sind eure Meinungen dazu?
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