FSZ Büdingen - 1982 Eschwege
Автор: petgue
Загружено: 2009-07-10
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Musikshow in Eschwege -
Der Fanfaren- uns Spielmannszug der Stadt Büdingen wurde am 28.März 1960 von dem späteren Vorsitzenden Karl August Bender, dem ersten Stabführer Hans Geyer sowie den Mitgliedern Karl Jeckel, Hans Christofolini, Hans Freymann und Karl August König gegründet. Schon nach wenigen Tagen konnten die ersten Instrumente gekauft und der Übungsbetrieb aufgenommen werden. Das Interesse, bei den zumeist jugendlichen Mitgliedern wuchs von Woche zu Woche, so dass der Verein bereits nach acht Wochen über 38 Aktive vorzeigen konnte. Die Instrumente- und Uniformbeschaffung gestaltete sich schwierig, aber mit Unterstützung der Stadt Büdingen und der Büdinger Bevölkerung wurden auch diese Probleme schnell gemeistert. Im Mai 1961 konnte der Fanfarenzug den ersten Wettstreit in Groß-Gerau besuchen. Der erste Auftritt wurde in rot/weißen Uniformen absolviert. Mit Unterstützung des Magistrates und einer Spendenaktion konnten 1963 historische Uniformen angeschafft werden. Der Entwurf der Landsknechtuniform stammt vom Kunstmaler Martin Bauss, in Zusammenarbeit mit dem Vorsitzenden Bender. Den ersten großen Erfolg erzielte die Truppe in der Rhein-Main-Halle Wiesbaden, wo in der Fanfaren-Sonderklasse der erste Platz belegt wurde. Seitdem war der Fanfarenzug ein Garant für Erfolge, was über 100 ersten und zweiten Plätze beweisen. Unter diesen Preisen befinden sich der Silberpokal des Hessischen Ministerpräsidenten Dr. Georg August Zinn, der Pokal der Deutschen Lufthansa, der Europapokal für die Fanfaren-Sonderklasse im Jahre 1965 sowie der Silberpokal der Stadt Köln für das beste Bühnenspiel anlässlich des Europapokal-Wettstreits. Im Jahre 1964 erfolgte eine Erweiterung des Instrumentariums durch die Hereinnahme von Tenorhörnern, Bariton- und Bassfanfaren. Hier ist insbesondere das Engagements des damaligen Stabführers Hans Geyer zu erwähnen, der für diese neue instrumentale Besetzung Musikstücke komponierte, die auch von anderen Fanfarenzügen gespielt werden. Beispielhaft hierfür dürfte der Rumba sein, der bis heute bei vielen musikalischen Veranstaltungen zu hören ist. Durch das neue Instrumentarium ergab sich auch ein breiteres Darbietungspotential. Es erklangen nun auch südamerikanische Rhythmen und konzertante Musik bei Festzügen und Bühnenspielen. Im Jahre 1966 besuchte der Fanfaren- und Spielmannszug die Weltmusikfestspiele im holländischen Kerkrade. Der Fanfarenzug Büdingen errang in der ersten Division die Goldmedaille. Die Begegnungen in Holland sollten für die kommenden Jahre die Aktivitäten des Fanfarenzuges stark beeinflussen. Schon 1966 erkannten die Verantwortlichen, dass der Fanfarenzug nur eine Zukunft haben kann, wenn entsprechend Nachwuchs ausgebildet wird. Die Jugendabteilung garantierte viele Jahre den Nachschub für den Seniorenzug. Angeregt durch die Teilnahme an ausländischen Musikwettbewerben wurde die Idee geboren, auch in Büdingen einen internationalen Musikwettstreit durchzuführen. So wurden 1967 die ersten internationalen Musikwettspiele um den Preis der Nationen - das goldene Untertor - durchgeführt. Aufgrund der bereits zehn nationalen Wettstreite konnte die Führungsmannschaft des FSZ Büdingen eine beispielhafte Organisation bieten und der Wettstreit wurde ein voller Erfolg. Über 2500 Musiker und 5000 Besucher erlebten einen auf sehr hohem Niveau stehenden internationalen Vergleich. 1969 folgte der zweite internationale Musikwettstreit mit Teilnehmern aus Spanien, England, Holland, Belgien und Österreich sowie aus allen Teilen der Bundesrepublik. 1972 und 1976 folgten weitere. Zu den bereits genannten Nationen kamen Musiker aus Italien, Portugal, Schweden und der Tschechoslowakei. Im Jahre 1980 wurde der wohl größte internationale Wettstreit, der je im Hessenland durchgeführt wurde, in Büdingen ausgerichtet. Über 3400 Musiker aus elf Nationen waren in der Fürstenstadt zu Gast. Über 1000 Privatquartiere und 400 Massenquartiere in Schulen konnten Dank der Mithilfe der Bürger und der Vereine bereitgestellt werden. In den folgenden Jahren konzentrierte man sich auf die vielen Auftritte in In- und Ausland. Aufgrund der Altersstruktur konnte der Fanfarenzug Mitte der 90er Jahre nur noch begrenzt seinen Spielbetrieb aufrecht halten. 1997 griffen einige Spieler die Idee auf, über Jugendarbeit zunächst mit einer Drumband wieder den Fanfaren- und Spielmannszug zum Leben zu erwecken.
In den letzten zwei Jahren konnte man feststellen, dass innerhalb kurzer Zeit unter der Federführung von Andreas Stolle und Frank Scheller wieder eine Musikgruppe heranwuchs, die inzwischen als Drumband in Hessen und auch weit darüber hinaus Furore macht. Nicht von ungefähr kommen die Erfolge bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften in Friedrichshafen. Mit einem hohen Geldpreis und mit herausragenden Beurteilungen kehrten die Büdinger Musiker nach Büdingen zurück.
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