Das Akkordeon wurde in Wien erfunden
Автор: Ernst & Schmäh
Загружено: 2025-01-29
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Ein Teil der Geschichte des Akkordeons ist in dem Film Die Geschichte und der Bau des Akkordeons von George Lindt dokumentiert, worin auch die Patenturkunde und der Herstellungsprozess detailliert dargestellt werden.
Das älteste bekannte Instrument, das auf dem Prinzip der durchschlagenden Zungen basiert, ist die chinesische Cheng. Außer dem Grundprinzip der Tonerzeugung hat die Cheng jedoch mit dem Akkordeon nahezu keine Gemeinsamkeiten.
Es wird oft angenommen, dass die Mundharmonika die Vorläuferin der Handharmonika wäre. Zuerst erhielten Kirchenorgeln und Flügel (Piano Forte) Register mit durchschlagenden Zungen (siehe Vorläufer des Harmoniums).
Die direkten Vorläufer des Harmoniums sind allerdings die Aeoline und Physharmonika genannten Instrumente. Die Aeoline wurde um 1810 von Bernhard Eschenbach zusammen mit seinem Cousin Johann Caspar Schlimbach entwickelt, wobei sich die beiden von der Maultrommel anregen ließen. Die Physharmonika wurde 1821 in Wien von Anton Haeckl patentiert. 1824 bekam Anton Reinlein in Wien ein Patent für eine Verbesserung der Handharmonika.
„Unausrottbar scheint die Legende, der Thüringer Friedrich Buschmann habe Mund- und Ziehharmonika erfunden. Einer Überprüfung hält diese These nicht stand. Denn der Musiker Buschmann spricht in einem Brief von 1828 von seiner soeben getätigten Erfindung. Jahre zuvor hatte schon die gewerbsmäßige Herstellung in Wien begonnen.“
„Nachweislich wurden „Mundharmonikas chinesischer Art“ 1825 in Wien verkauft.“
Bei seinem Patentantrag vom 6. Mai 1829 – gewährt wurde es ihm am 23. Mai 1829− verwendet Cyrill Demian in Wien zum ersten Mal die Bezeichnung „Accordion“ für sein neuartiges Instrument, da bei jeder Taste drei- bis fünftönige Akkorde eingebaut waren. Neu war die extrem kleine Ausführung. So wurde die einfachste Variante nur mit der linken Hand gespielt und war so ein reines Begleitinstrument. Dieses Instrument war wechseltönig (d. h., auf Zug und Druck klingen unterschiedliche Töne) und diatonisch (d. h., es können nur die Töne bestimmter Tonleitern pro Reihe gespielt werden). Diese Wechseltönigkeit war ebenfalls neu, da die zur selben Zeit gebauten großen Instrumente gleichtönig waren. Wegen seiner geringen Größe und des niedrigen Preises verbreitete sich das Instrument sehr rasch. So konnten auch Pilger das Instrument auf ihre Reisen mitnehmen, was mit großen Harmonikas nicht möglich war.
Cyrill Demian und andere Instrumentenbauer in Wien bauten auch größere Instrumente in ähnlicher Art. Spielanleitungen für Melodieinstrumente sind bereits aus dem Jahre 1833 bekannt. Um 1856 waren bereits um 120 Harmonikabauer in Wien tätig. Eine Auflistung der bekanntesten ist im Artikel Schrammelharmonika enthalten.
In Paris wurden kurz nach Demians Vorbild Instrumente als französische Akkordeons nachgebaut und auch verändert. In der Musikzeitschrift „Le Menestrel“ aus dem Jahre 1834 wird berichtet, dass ein derartiges Instrument im Jahre 1831 nach Paris kam.
Auch Carl Friedrich Uhlig nahm von einer Reise nach Wien ein derartiges Instrument nach Chemnitz mit. Er veränderte es, hielt aber an der diatonischen und wechseltönigen Tastenbelegung fest. 1834 baute er sein erstes Instrument, das als „Deutsche Konzertina“ bekannt wurde.
Heinrich Band erweiterte den Tonumfang. In seiner Spielanleitung vom Jahre 1846 war sich Band selbst nicht sicher, wie er sein Instrument einordnen sollte. Er schreibt: „Accordionschule für 40- und 44-töniges Accordion, […] selbst […] auf den Accordion oder der Ziehharmonika zu lernen.“ (op. 1 Crefeld)
Paolo Soprani in Italien baute ebenfalls seine ersten Instrumente nach dem Vorbild Demians, 1863 entstand die erste Fabrik in Italien.
Ziehharmonika und Accordion waren also die üblichen Bezeichnungen in jener Zeit.
In Amerika entwickelt sich die Harmonium-Fabrikation sehr rasch, so gab es bereits 1840 vierzig Melodeon (Orgel)-Erzeuger. Damit entwickelte sich dieses Instrument in Amerika praktisch zur selben Zeit wie in Wien und Paris. Aber auch ein Instrument nach dem Vorbild von Demian fand sehr rasch Anklang.
Der Name Akkordeon geht zurück auf den Wiener Instrumentenbauer Cyrill Demian, der sein Handbalginstrument durch Hinzufügen von Akkordtönen zu den wechseltönigen Melodietönen veränderte und unter dem Namen Accordion (1829) patentieren ließ.[1]
Das Akkordeon zählt somit zu den selbstklingenden Unterbrechungs-Aerophonen. Alle Handbalginstrumente, die auf der (aus Sicht des Spielers) rechten Seite, dem Diskant (Diskantteil, Melodieseite), die Tastatur (Klaviatur oder Knöpfe) in einer abgewinkelten Form angebracht haben, werden zu den diversen Akkordeonarten gezählt. Diese Anordnung der Tastatur geht auf die ersten Wiener oder die ersten französischen Instrumente zurück.
Anton Faustmann & Daniel Stratznig im ORF.
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