Die Marinestadt Wilhelmshaven
Автор: Irmgard und Franz Roth Medien
Загружено: 2023-10-07
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Die Marinestadt Wilhelmshaven - Impressionen aus Schlicktown
1869 gründete König Wilhelm I. von Preußen, der spätere Kaiser, am Jadebusen eine Marinegarnison. Wegen des tiefen und breiten Fahrwassers der Jade war diese Stelle besonders geeignet. Bis heute ist die Hafenstadt der größte Marinestandort in Deutschland und besitzt den einzigen Tiefwasserhafen Deutschlands.
Von Einheimischen und eingeweihten Auswärtigen wird Wilhelmshaven oft auch Schlicktau oder Schlicktown genannt.
Der Name Schlicktau entstammt der kaiserlichen Marine, die eine Anspielung auf den Schlick des Wilhelmshavener Watts als auch das Wortende der Hauptstadt Tsingtau des ehemaligen Pachtgebietes von Kiautschou in China in einem Wort vereinigten. In Tsingtau waren zur Kolonialzeit vor allem Wilhelmshavener Marinesoldaten stationiert. Schon der bekannte Marineschriftsteller Gorch Fock, der im April 1916 mit dem Schiff SMS Wiesbaden in Wilhelmshaven lag, benutzte den Namen Schlicktau in seinem Tagebuch.
Der heute recht häufig gebrauchte Begriff Schlicktown ist erst in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden, als durch die NATO-Zugehörigkeit der Bundeswehr Englisch auch in der Marine die vorherrschende Sprache unter den Bündnisländern wurde.
Die Stadtgeschichte ist seit der Einweihung als „erster deutscher Kriegshafen an der Jade“ am 17. Juni 1869 eng mit der Entstehung und Entwicklung der deutschen Marine verbunden. Die Stadt ist heute der größte Standort der Marine, seit Umsetzung des neuen Bundeswehrstationierungskonzepts 2011 ist Wilhelmshaven der mit Abstand größte Standort der Bundeswehr.
Wir sehen im Video u.a.: Korvette Erfurt - Wilhelmshaven - Ems-Jade-Kanal - Großer Hafen - Entmagnetisierungsanlage der Deutschen Marine - Bei militärischen Schiffen muss die z. B. durch das Erdmagnetfeld aufgenommene Magnetisierung reduziert werden, um die Schiffe für Magnetminen und Torpedos mit Magnetzünder schwerer auffindbar zu machen.Gezogen wird die Erfurt von einem Hafenschlepper der Nordstrand-Klasse der Deutschen Marine - Schlepper Knechtsand (Y 814).
Am Rande des Stadtparks liegt der Ehrenfriedhof. Er wurde in den Jahren 1912 bis 1914 als Begräbnisstätte der Marinegarnison geschaffen. Viele Jugendstilelemente sind auch heute noch sichtbar, so z.B. in der Kapelle und in Teilen der Heckenanpflanzungen. Der Ehrenfriedhof ist Ruhestätte der in den Seeschlachten des Ersten Weltkrieges gefallenen Marinesoldaten und von Gefallenen des Zweiten Weltkrieges. Der Ehrenfriedhof wurde inzwischen von der Stadt Wilhelmshaven als kommunaler Friedhof übernommen.
Unter dem Motto „Menschen – Zeiten – Schiffe“ gibt das Deutsche Marinemuseum Einblick in die wechselvolle Geschichte der deutschen Marinen von 1848 bis heute. Das Deutsche Marinemuseum wurde 1998 eröffnet. Seine Gründung geht auf eine Initiative der Stadt Wilhelmshaven aus dem Jahr 1986 zurück. 1988 wurde der Förderverein Deutsches Marinemuseum e.V. gegründet. Das Deutsche Marinemuseum sammelt und bewahrt Exponate zur Geschichte aller deutschen Marinen und erforscht deren historischen Kontext, um diesen einer breiten Öffentlichkeit anschaulich und zeitgemäß zu vermitteln. Ein deutlicher Schwerpunkt der Sammlung liegt auf der Geschichte der Bundesmarine / Deutschen Marine.
Der Zerstörer MÖLDERS war ein Kriegsschiff der Bundesmarine (heute: Deutsche Marine) und wurde nach dem Luftwaffenoberst Werner Mölders benannt und als zweite Einheit der Klasse 103 (Lütjens-Klasse) am 20. September 1969 in Dienst gestellt. Er ist heute Teil der Ausstellung des Deutschen Marinemuseums in Wilhelmshaven. "Holt nieder Flagge und Wimpel!": Mit diesem Kommando wurde am 28. Mai 2003 nach 34-jähriger Dienstzeit der Zerstörer Mölders außer Dienst gestellt. Mit der Außerdienststellung der "Lütjens" im Dezember desselben Jahres endete die Geschichte der deutschen Zerstörer gänzlich. Am 24. Juni 2005 wurde die Mölders dann Museumsschiff. 134 Meter Länge, 4200 t Verdrängung, 334 Mann Besatzung, 35 Knoten Höchstgeschwindigkeit. Dies sind die beeindruckenden technischen Daten von Deutschlands größtem Museumskriegsschiff.
Die Kaiser-Wilhelm-Brücke ist das weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Wahrzeichen der Stadt Wilhelmshaven und eine der Attraktionen für Urlauber und Besucher Wilhelmshavens. Die 1907 gefertigte Brücke ist als Nationales Denkmal anerkannt worden. Die KW-Brücke, wie sie im Volksmund genannt wird, führt über den Großen Hafen und verbindet die Südstadt mit dem Südstrand und der „Maritimen Meile“ mit den zahlreichen Museen und Erlebniswelten. Mit einer Spannweite von 159 m und einer lichten Höhe von 9 m war sie bei ihrer Entstehung die größte Drehbrücke Europas – sie ist es auch heute wieder, da eine vergleichbare Brücke 1944 demontiert wurde. Ursprünglich hatten die Fahrbahnen der Brücke einen Eichen-Holzbelag, auf dem seit 1913 Gleise für die Straßenbahnlinie 2 zum Südstrand verlegt waren. Die Brücke wurde von 1905 bis 1907 erbaut und am 4. September 1907 in Betrieb genommen.
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