S. Prokofjew, Sonate für Violoncello und Klavier op. 119, 1. Satz Andante grave
Автор: NAK Gemeinde Ilmenau
Загружено: 2026-02-15
Просмотров: 90
Описание:
Violoncello: Lukas Müller
Klavier: Andrey Zenin
Sergej Prokofjew (1891-1953) schrieb diese Sonate in einer Zeit, in der Musik nicht einfach Musik sein
durfte. In der Sowjetunion wurde Kunst politisch bewertet: „verständlich“ oder „unverständlich“,
„volksnah“ oder „volksfremd“. Prokofjew - wie auch andere große Komponisten seiner Zeit -
geriet unter massiven Druck. Ihm wurde „Formalismus“ vorgeworfen: zu modern, zu kantig, zu
wenig gefällig. Vieles wurde eingeschränkt, manches verboten.
Dann kam eine Begegnung, die wie ein Licht wirkt: Mstislaw Rostropowitsch. Ein junger Cellist
mit unglaublicher Energie. Rostropowitsch begeisterte Prokofjew, spielte ihm vor, fragte nach,
drängte, inspirierte. Prokofjew komponierte diese Sonate in enger Zusammenarbeit mit ihm -
und man spürt das: Hier schreibt jemand nicht für „ein Instrument“, sondern für eine
Persönlichkeit, für eine Stimme.
Die Uraufführung fand 1950 im Moskauer Konservatorium statt - mit Rostropowitsch am Cello
und Swjatoslaw Richter am Klavier. Diese Konstellation sagt schon viel: zwei starke
Musikerpersönlichkeiten, die nicht schmücken, sondern Wahrheit suchen.
(Live-Mitschnitt eines Beitrags des Konzertes "Barock bis Moderne" vom 31. Januar 2026 in der neuapostolischen Kirche in Ilmenau.)
Повторяем попытку...
Доступные форматы для скачивания:
Скачать видео
-
Информация по загрузке: