Virtuelles Stadtmuseum Winnenden - Zeitzeuge PETER FRIEDRICHSOHN
Автор: Winnenden Stadtverwaltung
Загружено: 2024-09-22
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Peter Friedrichsohn kam am 22. September 1934 in Waiblingen als Sohn des Winnender Küfermeisters Emil Friedrichsohn zur Welt. Seine familiären Wurzeln liegen in Schweden. Der Stammvater war während des Dreißigjährigen Krieges Soldat im Heer König Gustavs II. Adolf und ließ sich schließlich in Württemberg nieder.
Im Alter von zehn Jahren erlebte Peter Friedrichsohn am 20. April 1945 die Beschießung Winnendens durch US-Feldartillerie mit. Nach dem Besuch der Schule machte er eine Lehre zum Weinhandelskaufmann im Groß- und Außenhandel und eine Ausbildung zum Weinhandelsküfer. Zudem war er zwei Semester lang Gasthörer an der damaligen Lehr- und Forschungsanstalt für Wein-, Obst- und Gartenbau Geisenheim am Rhein. Es folgte eine jahrzehntelange berufliche Tätigkeit zunächst im elterlichen Betrieb, später im internationalen Weinmanagement eines Mannheimer Großhandels.
Sehr wichtig war und ist Peter Friedrichsohn die Politik. Als Vorbild diente ihm der erste baden-württembergische Ministerpräsident Reinhold Maier, der aus Schorndorf stammte und den Begriff der „Graswurzel-Demokratie“ geprägt hat. Damit ist gemeint, dass jeder und jede sich nach eigenen Kräften aktiv in die Gesellschaft einbringen solle. Friedrichsohn gründete den Ortsverband Winnenden-Berglen der FDP. Von 1965 bis 1975 und noch einmal von 2009 bis 2017 saß er im Winnender Gemeinderat – anfangs als Mitglied der Fraktion der Freien Wählervereinigung, seit 2009 für die Liste der FDP. Überdies war er kurze Zeit im Kreistag.
Neben der Kommunalpolitik engagierte Peter Friedrichsohn sich auch in Vereinen und Verbänden. Besonders zu nennen sind in diesem Zusammenhang der Verband Württembergischer Weinkellereien, der Winnender Wein- und Kulturverein und die Björn-Steiger-Stiftung. Des Weiteren interessiert er sich für Kunst und Stadtgeschichte. So stiftete er für den Vorplatz des Rems-Murr-Klinikums eine von Martin Kirstein geschaffene Bronzeplastik des Jakobspilgers Jodokus und vermittelte Bilder von Winnender Malern wie Hermann Abbrecht aus Privatbesitz an das Stadtarchiv.
Für seinen ehrenamtlichen Einsatz wurde Peter Friedrichsohn im Jahr 2014 die Reinhold-Maier-Nadel verliehen. Bei seinem Ausscheiden aus dem Gemeinderat 2017 erhielt er die Bürgermedaille in Gold der Stadt Winnenden. Das Interview mit ihm führte Diethard Fohr von der Initiative Stadtmuseum.
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