Maximilian Schnaus: Rhapsodie - Martin Lücker
Автор: Martin Lücker - Organist
Загружено: 2021-04-25
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n der Endphase des 2. Weltkriegs, am 19. März 1945, wurde die Stadt Hanau durch Bombenangriffe schwer zerstört.
Die Motette in St. Marien am 19. März 2021 war dem Gedenken daran gewidmet.
Zur Musik traten Texte aus der Bibel und von Zeitzeugen sowie Bildmaterial, das die Stadt Hanau freundlicherweise zur Verfügung gestellt hatte.
Liturgische Gestaltung: Pfarrerin Heike Mause
An der Grenzing-Orgel: Prof. Martin Lücker
Im Rahmen dieser Motette erklang:
Maximilian Schnaus, 1986
Rhapsodie
„Wie liegt die Stadt so wüst” (2007)
Der Organist und Komponist Maximilian Schnaus wurde 1986 im fränkischen Bad Neustadt geboren. Er studierte Kirchenmusik und Orgel in Hannover, Amsterdam und Berlin und erhielt Stipendien der Yehudi-Menuhin-Stiftung und der Studienstiftung des Deutschen Volkes.
Er erhielt u.a. 2013 den Paul-Hindemith-Preis des Schleswig-Holstein-Musikfestivals und 2015 den 1. Preis des internationalen Orgelwettbewerbs am Berner Münster. 2016 wurde er Artist in Residence der Stiftung Kunst und Musik für Dresden. Seit 2013 ist Maximilian Schnaus Organist der Berliner Sophienkirche.
Die „Rhapsodie” des damals 22jährigen Maximilian Schnaus erhielt 2008 den 2. Preis beim Hanauer Kompostionswettbewerb. Dieser Wettbewerb sollte die im Jahr 2003 neu errichtete Orgel der Marienkirche in Hanau, die sich bereits überregionalen Interesses erfreut, weiter bekannt machen.
Bei der Planung des Wettbewerbs durch die evangelische Marienkirchengemeinde und die Hanauer Kantorei entstand die Idee, einen Zusammenhang zur Hanauer Geschichte herzustellen. Die Zerstörung Hanaus am 19. März 1945 und der anschließende Wiederaufbau sollten durch Verse aus den Klageliedern Jeremias reflektiert werden.
Wie liegt die Stadt so verlassen, die voll Volks war! Sie ist wie eine Witwe, die Fürstin unter den Völkern, und die eine Königin in den Ländern war, muss nun dienen.
Der Herr hat ein Feuer gesandt und lässt es wüten. Er hat meinen Füßen ein Netz gestellt und mich rückwärts fallen lassen; er hat mich zur Wüste gemacht. Dass ich für immer siech bin.
Die Güte des Herrn ist's, dass wir nicht gar aus sind, seine Barmherzigkeit hat noch kein Ende, sondern sie ist alle Morgen neu, und deine Treue ist groß. Der Herr ist mein Teil, spricht meine Seele; darum will ich auf ihn hoffen.
(Klagelieder 1,1 u. 13 sowie 3, 22-24)
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